Altmaier fordert zverev heraus: wut befeuert comeback in rom!
Rom – Daniel Altmaier hat sich in Rom eine Revanche erkämpft – und zwar auf beeindruckende Weise. Der Kempener trifft im Achtelfinale des ATP-Masters auf Alexander Zverev und will den direkten Vergleich zugunsten seiner selbst drehen. Ein emotionaler Ausbruch im Match gegen Zhizhen Zhang katapultierte ihn ins Turniergeschehen, und plötzlich scheint ein Stolperstein aus dem Weg geräumt.
Die bittere vergangenheit: altmaiers frust im blick
Die Erinnerung an die Begegnung in München vor rund einem Jahr schmerzt noch immer. Zverev dominierte Altmaier damals glatt mit 6:3, 6:2. „Ich habe da keine gute Leistung gebracht“, gestand Altmaier ehrlich. Doch anstatt sich von dieser Erfahrung entmutigen zu lassen, schien sie ihn zu befeuern. Die Wut im Bauch, wie er selbst sagte, war der ideale Treibstoff.
Gegen Zhang offenbarte Altmaier eine beeindruckende kämpferische Mentalität. Zwei Matchbälle des Chinesen wehrte er ab, bevor er das Spiel mit 6:4 im dritten Satz sicherstellte. Ein Schläger wurde dabei zu Bruch – ein Ventil für die angestaute Energie, wie der 27-Jährige erklärte. „Wenn es innerlich so brodelt, muss es auch irgendwie raus“, so Altmaier nach dem Match.

Zverev im visier: altmaier glaubt an seine chance
Trotz der 3:1-Bilanz für Zverev im direkten Vergleich zeigt sich Altmaier kämpferisch. „Ich habe immer Chancen, wenn ich gegen Alexander spiele“, betonte er. Der Sieg in Acapulco im vergangenen Jahr, als er Zverev überraschte, untermauert diesen Glauben. Die Leistung gegen Zhang wirkte wie ein Weckruf, ein Zeichen dafür, dass er seine emotionale Stärke wiedergefunden hat.
Zverevs Lob für Sinner – „zwei Stufen über allen anderen“ – unterstreicht den hohen Anspruch, der an den Hamburger herangetragen wird. Altmaier weiß, dass er gegen den Weltranglisten-Ersten alles geben muss, doch die Möglichkeit einer Überraschung ist definitiv gegeben. Die Fans dürfen ein packendes deutsches Duell in Rom erwarten, bei dem Altmaier bereit ist, alles zu riskieren.
Die French Open rücken näher, doch vorerst liegt der Fokus auf Rom. Altmaier hat sich einen ordentlichen Schub an Selbstvertrauen verschafft – und das deutsche Tennis kann sich freuen auf ein spannendes Kapitel in der Geschichte des ATP-Masters.
