Al-owais: vom viral-star zum urgestein – saudischer torwart trotzt dem alter!
Mohammed bin Khalil bin Ibrahim Al-Owais, einst der Mann, der Argentinien in Katar zur Weißglut brachte, steht vor einer neuen Herausforderung. Der saudische Nationaltorwart, der 2022 plötzlich zum globalen Phänomen wurde, spielt nun in der zweiten saudischen Liga – doch seine Bedeutung für die Nationalmannschaft ist ungebrochen.

Ein karriere-umbruch nach dem wm-boom
Seine Leistung bei der WM 2022, besonders der Sieg gegen Argentinien, katapultierte Al-Owais in den Fokus der Welt. Der damals 31-jährige Schlussmann wurde zum viralen Hit, ein Symbol saudischen Stolzes. Doch der „Boom“ der Saudi Pro League hatte auch Schattenseiten. Nach Stationen bei Al-Shabab, Al-Ahli und Al-Hilal kämpft er nun bei Al-Ula in der zweiten Liga – eine bittere Realität für einen Spieler seines Kalibers.
Trotz des Karriere-Umbruchs ist Al-Owais weiterhin die erste Wahl unter Georgios Donis, dem Nationaltrainer. Während Ahmed Al-Kassar und Nawaf Al-Aqidi um die Position kämpfen, setzt Donis weiterhin auf die Erfahrung und Routine des Routiniers. Die FIFA zeichnete Fede Valverde nach dem jüngsten Unentschieden gegen Uruguay mit 1:1 als „Man of the Match“ aus, doch die Statistiken zeigen ein anderes Bild: Al-Owais dominierte den „Power Ranking MARCA by Skechers“ mit einer Wertung von 8,2 Punkten.
Seine Paradeleistung im Spiel gegen Uruguay war schlichtweg beeindruckend. Er entschärfte einen Kopfball aus kurzer Distanz von Fede Viñas in der 30. Minute und verhinderte kurz nach Wiederanpfiff einen weiteren Treffer mit einer weiteren starken Parade gegen Viñas. Selbst ein Schuss von Ugarte in der 60. Minute krachte an die Stange, nachdem Al-Owais ihn zuvor abgewehrt hatte. Und auch ein später Schuss von Valverde, der das Spiel entscheiden konnte, hielt er mit einer spektakulären Parade fest.
„Wir hätten das Spiel vielleicht sogar gewinnen können, wenn nicht die herausragende Leistung des saudischen Torwarts gewesen wäre. Er ist unglaublich stark!“, lobte Valverde nach dem Spiel die Leistung von Al-Owais. Das spricht Bände über die Bedeutung des Keepers – auch wenn er beim 1:1-Ausgleich durch Maxi Araújo einen kleinen Patzer produzierte.
Al-Owais hat 65 Länderspiele für Saudi-Arabien absolviert und ist ein Garant für Stabilität im Tor. Seine Erfahrung und sein Können sind unersetzlich für die Nationalmannschaft. Die Zukunft wird zeigen, ob er seinen Weg zurück in die erste Liga finden wird, doch im Moment ist eines klar: Mit Mohammed bin Khalil bin Ibrahim Al-Owais im Tor sind die Saudis in besten Händen.
