Alonso überrascht in monaco: punkte im visier trotz chaotischer ausgangslage

Fernando Alonso hat in Monaco eine seiner besten Saisonleistungen gezeigt – und das trotz eines Autos, das anscheinend nur in der engen Stadtführung wirklich zur Höchstform aufsteigt. Der Spanier kämpfte sich im Qualifying und Rennen vor und profitierte von einer Reihe von unglücklichen Umständen, die ihm nun möglicherweise die ersten Punkte der Saison einbringen könnten.

Unvorhergesehene ereignisse eröffnen alonso neue chancen

Unvorhergesehene ereignisse eröffnen alonso neue chancen

Während Checo Pérez wegen eines Fehlers beim Startmanöver von den Rennkommissaren untersucht wird und das Hadjar-Team aufgrund von Mechanikerarbeiten während der roten Flagge mit einer möglichen Disqualifikation konfrontiert ist, katapultiert Alonso auf den 11. Platz. Ein Ergebnis, das angesichts der aktuellen Situation bei Aston Martin mehr als nur eine willkommene Abwechslung darstellt. Alonso selbst schien überrascht, aber zufrieden mit seinem Ergebnis. „Ich kann nichts sagen… sonst steht es überall“, scherzte er nach dem Rennen, deutete aber an, dass er sich im Moment in guter Form befindet und sein Bestes gibt, um das Potenzial des AMR26 auszuschöpfen.

Die ersten fünf Runden des Rennens waren entscheidend. Alonso zeigte von Beginn an Aggressivität und überholte gleich mehrere Gegner. „Ich habe nicht gesehen, was passiert ist, und habe einfach mein Rennen gefahren“, erklärte er. Er betonte die Bedeutung einer aggressiven Strategie, die bereits in der dritten Runde umgesetzt wurde, um von der Situation zu profitieren. „Wir haben nichts zu verlieren, weder bei Risiken noch bei der Strategie“, so Alonso.

Die Realität sieht jedoch so aus: Aston Martin steht weiterhin vor großen Herausforderungen. Alonso listete die Probleme auf, die das Team in den bisherigen Rennen geplagt haben: „In Australien und Bahrain war es der Motor, in Miami und Monaco der Wechsel, und in Suzuka die Aerodynamik im Frontbereich.“ Dennoch blickt er optimistisch in die Zukunft. „Ich bin optimistisch. Wir werden sehen, was die kommenden Verbesserungen bringen.“

Es wird keine plötzlichen Wunder geben. Aston Martin ist zu weit hinten in der Tabelle, um mit einem einzigen Update sofort in die Punkte zu fahren. „Aber wenn wir zwischen Platz 12 und 15 landen, sind wir in einer guten Position – und es gibt durchaus noch erreichbare Punkte“, schloss Alonso. Er hat in Monaco bewiesen, dass er auch mit einem schwierigen Auto noch für Überraschungen sorgen kann. Die Frage ist, ob Aston Martin die notwendigen Schritte unternehmen kann, um ihn in Zukunft besser zu unterstützen und ihm die Möglichkeit zu geben, sein volles Potenzial auszuschöpfen. Denn eines ist klar: Solange Alonso am Steuer sitzt, ist mit ihm immer zu rechnen.