Alonso öffnet die dakar-pforte und will verstappen an le mans koppeln
Fernando Alonso zückt wieder die Joker-Karte: Während seine Aston Martin in der Formel 1 wie eine Blechlawine durchs Mittelfeld rollt, plant der 44-Jährige das nächste Kapitel – und diesmal klingt es nicht wie ein PR-Scherz. Le Mans 2027 mit Max Verstappen im Hypercar? „Besonders reizvoll“, sagte er gestern vor 20 000 Fans auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Die Menge jubelte, die Ingenieure des Königsklassen-Projekts lagen sich in den Boxen in den Armen.
Die strategie dahinter: mit verstappen zum stunden-blitz
Alonso kennt die 24 Stunden wie seine Westentasche: 2018 und 2019 verteidigte er mit Toyota den Sieg, während andere Piloten noch die Boxengasse suchten. Doch diesmal will er nicht nur fahren, er will Verstappen locken. Die Logik? Zwei Weltmeister, ein Cockpit, null Kompromisse – und Toyota oder Porsche hätten plötzlich das Medien-Feuerwerk des Jahrzehnts. „Ich schließe nichts aus, solange das Auto schneller ist als meine Rede“, grinste Alonso, während er ein Plakat mit der Aufschrift „Alonso & Verstappen – Le Mans 2027“ in die Höhe hielt.

Dakar statt indy 500: die krone der wüste
Doch Le Mans ist nur ein Teil des Puzzles. Alonso schwört auf die Rallye Dakar: „Ich will dort gewinnen, nicht nur starten.“ 2020 wurde er als Rookie-13. zum besten Neuling – diesmal will er die rote Staubkrone. Die „Triple Crown“? Die legendäre Kombination aus Monaco-Sieg, Le Mans-Triumph und Indy 500-Sieg bleibt zwar attraktiv, doch Alonso wischt mit der Hand: „Indy? Nein, das ist gerade nicht wirklich in meinem Kopf.“ Stattdessen sinniert er über ein anderes Trio: Formel 1, Le Mans, Dakar. „Diese Kombination hätte kaum Vorbilder“, sagt er, als wäre es eine Geheimformel.

Aston martin: die schieflage der silberpfeile
Zurück in der Realität kämpft Aston Martin wie ein Boxer mit gebrochenem Daumen. Nach sieben Rennen steht Alonso auf Rang 18 mit einem einzigen Punkt, Lance Stroll blutet punktelos. Die Daten? Ein Auto, das sich in Kurven wie ein Kaugummi verhält, und ein Getriebe, das öfter stottert als spricht. Alonso schmunzelt: „Wir sind nur einen Platz vor Cadillac – und die kommen 2026 neu ins Spiel.“
Der countdown läuft
Die Zeit drängt. Alonso wird 45, Verstappen 30. Die Hypercars werden schneller, die Dakar-Trucks unbarmherziger. Doch der Spanier atmet tief: „Ich habe noch ein paar Tricks im Ärmel.“ Die Fans wissen: Wenn Alonso spricht, ist nicht alles Show – manchmal ist es purer Wahnsinn mit Methode. Le Mans 2027, Dakar 2028? Ein König, viele Schlachten – und die Welt wartet darauf, dass er wieder die Krone hebt.
