Almeyda kehrt zurück: rayados schnappt sich ex-sevilla-coach!
Ein Transfer, der die mexikanische Liga kurz und schmerzhaft aufmischt: Matías Almeyda steht wohl vor seiner Rückkehr zu Rayados de Monterrey. Nach dem enttäuschenden Intermezzo in Sevilla soll der erfahrene Coach die Fühler nach Mexiko ausstrecken und das Team wieder in die Erfolgsspur bringen.
Die vertragsdetails und die reise seiner entourage
Die Verhandlungen sind offenbar weit fortgeschritten, und es wird gemunkelt, dass Almeyda einen Vertrag bis 2028 unterzeichnet. Ein Deal, der nicht nur den Coach, sondern auch sein enges Beraterteam nach Monterrey locken soll. Dazu gehört unter anderem Erik Lamela, der bereits in Sevilla mit Almeyda zusammenarbeitete. Die Frage, wie sich die bereits bestehende Mannschaft unter der neuen Führung entwickeln wird, bleibt spannend.
Almeydas vorherige Amtszeit bei Chivas Guadalajara war von beeindruckenden Erfolgen geprägt. Zwischen 2015 und 2018 sicherte er sich gleich fünf Titel: die Liga MX, zweimal die Copa MX, die Supercopa MX und sogar die begehrte Concacaf Champions Cup. Diese Erfolge sprechen für sich und lassen aufregende Zeiten für die Fans von Rayados de Monterrey erhoffen.
Doch es gibt auch Schattenseiten. Seine Zeit in Sevilla endete abrupt nach der 0:2-Niederlage gegen Valencia am 23. März. In 32 Spielen unter seiner Leitung – 29 in der Liga und drei im Pokal – verbuchte Sevilla lediglich zehn Siege, sieben Unentschieden und 15 Niederlagen, was zu einem mageren Punktesaldo von 31 führte. Luis García Plaza übernahm daraufhin das Ruder und bewahrte den Verein in letzter Minute vor dem Abstieg, wobei er Almeyda einen unerwarteten Respekt zollte – „etwas, das mit mir noch nie vorgekommen ist“, so Plaza.
Die Abgänge weiterer Spieler, darunter Sergio Canales, der ebenfalls seine Zukunft bei LaLiga nicht sieht, und andere Ex-Sevillistas wie Lucas Ocampos, Óliver Torres und Tecatito Corona, erschweren die Situation zusätzlich. Die Kaderplanung für die kommende Saison wird vor einer großen Herausforderung stehen. Die Tatsache, dass Ocampos am vergangenen Sonntag noch auf der Ehrentribüne des Ramón Sánchez-Pizjuán saß und die Niederlage seiner ehemaligen Teamkollegen mitverfolgte, unterstreicht die Dynamik des Wandels.
Die Entscheidung von Rayados de Monterrey, Almeyda zu verpflichten, ist ein klares Signal an die Konkurrenz. Der Verein setzt auf Erfahrung und Erfolg, um in der Liga wieder an die Spitze zu gelangen. Ob Almeyda in der Lage sein wird, die Erwartungen zu erfüllen und die Mannschaft zu neuen Höhen zu führen, wird sich zeigen. Die Fans dürfen gespannt sein.

Ein blick zurück: almeydas vermächtnis in guadalajara
Die fünf Titel, die Almeyda während seiner Zeit bei Chivas Guadalajara gewann, sind ein Beweis für seine taktische Brillanz und seine Fähigkeit, ein Team zu motivieren. Er schaffte es, eine starke Einheit zu formen, die sowohl in der Liga als auch in internationalen Wettbewerben erfolgreich war. Diese Leistungen werden ihm in Monterrey in Erinnerung bleiben und ihn dazu verpflichten, an diese Erfolge anzuknüpfen.
Die Verpflichtung von Erik Lamela könnte ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Almeyda in Monterrey sein. Die beiden haben bereits in Sevilla zusammengearbeitet und verstehen sich gut. Lamelas Kreativität und sein Torinstinkt könnten der Offensive von Rayados de Monterrey neuen Schwung verleihen.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Almeyda in der Lage sein wird, die Herausforderungen in Monterrey zu meistern und die Mannschaft zu neuen Erfolgen zu führen. Eines ist jedoch sicher: Mit seiner Erfahrung und seinem Know-how wird er zweifellos einen wichtigen Beitrag zum Verein leisten.
