Almería verpasst direktaufstieg: konstanz fehlt!
Die Hoffnungen der Almeriensista
auf eine direkte Rückkehr in die erste Liga sind geplatzt. Ein chronisches Problem, die Unfähigkeit, Siege gegen Spitzenteams einzufahren, hat die Rojiblancos letztendlich die Chance auf den direkten Aufstieg gekostet. Stattdessen winkt nun die Lotterie des Playoff – ein Szenario, das viele Fans bitter schmeckt.
Die bilanz gegen die top-teams: ein desaster
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Gegen die vermeintlichen Top-Aspiranten der Liga zeigte Almería eine erschreckende Schwäche. Gegen Racing Santander gab es zwei deutliche Niederlagen, gegen Deportivo La Coruña ein mageres Unentschieden und eine weitere Niederlage. Auch Burgos konnte man nicht bezwingen, lediglich ein Unentschieden sprang heraus. Nur in einzelnen Spielen gegen Málaga, Las Palmas, Castellón und Eibar konnte ein Sieg errungen werden – die anderen Duelle gingen jedoch allesamt verloren. Das ist kein Zufall, sondern ein Muster, das sich über die gesamte Saison hinweg wiederholte.
Es war nicht nur die schlichte Bilanz, sondern die Art und Weise, wie Almería in entscheidenden Momenten versagte, die besonders frustrierte. In Santander, als die Führung die Chance bot, die Tabellenführung zu übernehmen, scheiterte man. Gleiches galt für Castellón, nach dem Sieg gegen Real Sociedad B, und zuletzt gegen Las Palmas, wo die letzte Chance, Druck auf Deportivo auszuüben, vergeben wurde. Die Mannschaft schien immer wieder kurz vor dem Durchbruch zu stehen, nur um dann in entscheidenden Momenten die Nerven zu verlieren.
Die Wahrheit ist hart: Almería hat es wieder verpasst, sich unter den Top-Zwei zu etablieren. Nur nach dem Sieg gegen Granada in Los Cármenes und dem anschließenden Heimsieg gegen Mirandés gelang es, die Tabellenführung für mehr als eine Begegnung zu halten. Danach folgte stets der Rückschlag, die verpasste Gelegenheit, die den Fans den Atem verschlug.
Im Gegensatz dazu zeigten Racing und Deportivo eine beeindruckende Konstanz. Racing war in 35 von 40 Spielen in den Top-Zwei platziert, Deportivo in 18. Almería hingegen schaffte es nur in sechs Begegnungen, die Aufstiegspositionen zu erreichen. Ein Unterschied, der die Diskrepanz in der Leistungsfähigkeit deutlich macht.
Nun heißt es für Almería, sich auf das Playoff zu konzentrieren und den dritten Platz zu verteidigen. Málaga und Las Palmas sind nur zwei Punkte zurück, und ein Dreier-Gleichstand am Ende würde den Malagueños den Vorteil verschaffen, da sie in den direkten Duellen deutlich besser punkteten. Der vermeintliche Schlachtruf „Hagámoslo de nuevo“ (Las machen wir wieder) hat sich für viele Fans in ein bitteres „Pifiémosla de nuevo“ (Verpesten wir es wieder) verwandelt – ein Ausdruck der Enttäuschung und der verpassten Chance.
