Almería fordert santander heraus: kann die andalusische mannschaft die spitze übernehmen?
Ein Duell auf Augenhöhe steht an: almería gastiert am Sonntagabend in Santander und will die Tabellenführung übernehmen. Doch die Historie spricht eine andere Sprache – zumindest, wenn man die Auswärtsschwächen der Rojiblancos berücksichtigt. Ein Blick auf die bisherigen Aufeinandertreffen offenbart eine überraschende Tendenz.
Historische bilanz: ein lichtblick für almería
Die Konfrontationen zwischen UD almería und Racing Santander sind rar gesät, insbesondere im Profifußball. In den 24 Saisons seit dem Aufstieg Almerías in die Segunda División im Jahr 2001/2002 gab es lediglich 14 Duelle, sieben davon fanden in Santander statt. Dies ist primär auf die unterschiedlichen Phasen beider Vereine zurückzuführen: Santander verbrachte eine Dekade in der obersten Liga, kämpfte sich dann aber durch diverse Abstiegsklassen, während almería zwischen Liga Eins und Zwei pendelte.
Und hier kommt der Clou: Betrachtet man die sieben Spiele in El Sardinero, so zeigt die Bilanz für almería erstaunlich positiv aus. Drei Siege, zwei Unentschieden und nur zwei Niederlagen – ein Ergebnis, das vor dem Hintergrund der notorischen Auswärtsschwäche der Rojiblancos bemerkenswert ist. Auch in der Segunda División konnten die Andalusier ihre Treue zum Toreschießen unter Beweis stellen: 3:4, 1:1 und 2:2 waren die Ergebnisse der jüngsten Begegnungen in Santander. Die letzten Besuche in der Cantabrischen Hauptstadt verliefen für Almería also äußerst erfolgreich.

Der kampf um die spitze und die torjägerkanone
Dieses Wochenende treffen die Teams als Tabellenführer (Racing) und Zweitplatzierter (Almería), getrennt lediglich durch einen Punkt, aufeinander. Interessant ist auch, dass beide Mannschaften zu den stärksten Angreifern der Liga gehören, mit 67 bzw. 66 Toren. Allerdings sind sie auch anfällig für Gegentreffer, was das Spiel noch spannender macht. Der Kampf um den Pichichi, die Torjägerkanone, wird ebenfalls spannend: Andrés Martín von Santander und Sergio Arribas von Almería sind die Topscorer.
Die aktuelle Form könnte den Ausschlag geben. Racing befindet sich in einer Negativspirale nach drei Niederlagen in den letzten vier Spielen, während Almería sich mit einem knappen Sieg gegen Leganés Moral zurückgeholt hat. Das könnte der entscheidende Vorteil sein, um in Santander zu bestehen. Ob die historische Bilanz und der neu gewonnene Schwung ausreichen, um die Auswärtsschwäche zu überwinden, wird sich zeigen. Die Ausgangslage ist klar: Ein Sieg für Almería würde sie an die Spitze katapultieren und einen wichtigen Schritt zur Meisterschaft bedeuten.
