Almada: traumstart in madrid platzt – rückkehr nach argentinien rückt näher?

Thiago Almada, der argentinische Hoffnungsträger im Trikot des Atlético Madrid, steht vor einem Scheideweg. Der ersehnte Durchbruch im Lager der Rojiblancos bleibt aus, und die Zeichen deuten auf eine mögliche Rückkehr in seine Heimat hin. Ein Wechsel, der für beide Seiten eine Chance darstellen könnte, die Erwartungen zu erfüllen.

Die enttäuschung in der hauptstadt

Sein Wechsel nach Madrid wurde mit großem Tamtam begleitet, doch die Realität sieht anders aus. Almada konnte bisher nicht an die Leistungen anknüpfen, die ihn in Argentinien so begehrt machten. Trotz der Unterstützung durch Trainer Cholo Simeone fand er schwer in das Spielsystem der Madrilenen. Die wenigen Einsatzzeiten reichten nicht aus, um sein volles Potenzial zu entfalten. Besonders bitter: In den drei Partien, in denen er die vollen 90 Minuten auf dem Platz stand, verlor Atlético jedes Mal.

Die Fans im Estadio Metropolitano hatten sich mehr erhofft. Ein Spieler, der frischen Wind in die Mannschaft bringt und für neue Impulse sorgt. Doch stattdessen blieb Almada weitgehend blass. Seine Technik und sein Dribbling konnten sich zwar sehen lassen, aber es fehlte die Durchschlagskraft, um spielentscheidende Aktionen zu erzielen. Ein Tor in wenigen Spielen ist ein mageres Ergebnis für einen Spieler seines Kalibers.

River plate macht ernst – und correa winkt möglicherweise

River plate macht ernst – und correa winkt möglicherweise

Während in Madrid die Geduld zu schwinden scheint, mehren sich in Argentinien die Gerüchte um ein mögliches Comeback. River Plate, unter der Leitung von Trainer Chacho Coudet, soll ernsthaftes Interesse an Almada haben. Ein Wechsel zu den Millionarios könnte für beide Seiten eine Win-Win-Situation darstellen. Almada könnte in einer vertrauteren Umgebung wieder zu alter Stärke finden, während River Plate mit seinem Talent die Liga dominieren würde.

Doch die Geschichte wird noch komplizierter. Ángel Correa, ebenfalls beim Atlético unter Vertrag und mit Agustín Jiménez als gemeinsamen Berater, steht angeblich vor einem Wechsel zu River Plate. Ein Wechsel von Correa würde die ohnehin schon angespannte Situation im Mittelfeld von Atlético weiter verschärfen. Die Verhandlungen könnten sich als schwierig erweisen, da Tigres, Correas aktueller Arbeitgeber, nicht bereit ist, ihn ohne eine angemessene Ablösesumme ziehen zu lassen.

Die zukunft ist ungewiss – saudi-arabien als option?

Die zukunft ist ungewiss – saudi-arabien als option?

Obwohl Almada noch bis 2030 an Atlético Madrid gebunden ist, stehen die Zeichen auf Veränderung. Die Möglichkeit eines Wechsels in die Saudi Professional League wird ebenfalls diskutiert. Die lukrativen Angebote aus dem arabischen Raum könnten für den jungen Argentinier schwer widerstehen zu können sein. Antoine Griezmanns Abgang könnte ihm theoretisch eine neue Chance in Madrid eröffnen, doch im Moment scheint ein Wechsel wahrscheinlicher.

Die Entscheidung liegt nun bei Atlético Madrid und Thiago Almada selbst. Wird er sich für eine Rückkehr in seine Heimat entscheiden, um dort wieder in den Fokus zu rücken? Oder wird er es versuchen, in Europa zu bestehen und sich einen Stammplatz in Madrid zu erkämpfen? Die kommende Transferperiode wird es zeigen. Eines ist jedoch sicher: Die Geschichte von Thiago Almada in Madrid ist noch lange nicht zu Ende geschrieben.