Ali salehs verrückter handgelenk-wirbel sorgt für millionen-klicks
Ein einziger Wurf, ein irrwitziger Handgelenk-Wirbel – und das Netz explodiert. Ali Saleh hat mit einem Basketball-Trick Video-History geschrieben: 47 Millionen Aufrufe in 48 Stunden. Was wie CGI aussieht, ist laut Orthopäden physisch möglich, aber kaum zu glauben.
Salehs handgelenk dreht sich um fast 360 grad
Der Clip zeigt den 21-jährigen Bagdader in einem verlassenen Hallenkomplex. Saleh fängt den Ball in der Linken, zieht ihn in einem Sekundenbruchteil an den Körper und katapultiert ihn mit einer Drehung, die selbst Profis sprachlos macht. „Ich habe das Gefühl, mein Gehirn kurz ausgeschaltet“, kommentierte NBA-Stern Ja Morant. Die Kamera ruckt, der Ball trifft sauber – und die Zuschauerzahlen rasen nach oben wie ein Tesla auf deutschem Autobahn-Abschnitt.
Die Zahlen sprechen Bände: 12.000 Shares pro Minute zur Prime-Time, Hashtag #WristTwist auf Platz eins in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Instagram zahlt Saleh laut Insidern bereits fünfstellige Boni aus dem Reels-Fund. Doch dahinter steckt mehr als ein flüchtiger Hype.

Der mediziner erklärt, warum kein knochen bricht
Dr. Miriam Koch, Leiterin der Sportorthopädie am Münsteraner Universitätsklinikum, hat den Clip Bild für Bild analysiert. „Saleh nutzt eine extreme Pronation des Unterarms kombiniert mit einer radialen Abweichung des Handgelenks. Das sieht brutal aus, belastet aber hauptsächlich Bandstrukturen, die bei jungen Athleten enorm dehnbar sind.“ Das Risiko für Frakturen bleibe trotzdem hoch – vor allem, wenn Amateure den Trick kopieren wollen.
Der Physiotherapeut des FC Bayern Basketball, Thomas Wäldele, warnt eindringlich: „Wir sprechen hier von einer Hypermobilität, die bei 99 Prozent der Bevölkerung nicht vorhanden ist. Wer das nachmacht, landet schnell mit einem Bruch im OP.“

Wie saleh den rekordwurf trainiert hat
Im Exklusiv-Interview mit TSV Pelkum Sportwelt verrät Saleh sein Geheimnis: „Ich habe drei Jahre lang täglich zwei Stunden Gelenkmobilität mit einem ehemaligen Zirkus-Artisten trainiert. Die ersten zwölf Monate konnte ich den Arm nur 180 Grad drehen – ohne Ball.“ Mittlerweile schlummert ein Vertrag des Basketball-Nachwuchsprogramms der Los Angeles Lakers in seiner Mailbox. Scout Carlos Rodriguez bestätigte uns: „Wir prüfen, ob sich seine außergewöhnliche Gelenkigkeit in Passspiel und Dribbling übersetzen lässt.“
Die virale Karriere des jungen Irakers ist auch politisch brisant. In seiner Heimatstadt Bagdad fehlt es an sicheren Hallen, geschweige denn an professionellem Trainingsgerät. Saleh büffelte Nächte in einer heruntergekommenen Turnhalle ohne Heizung. „Manchmal war das Brett zerbrochen, und ich habe auf einen provisorischen Korb aus Eimern gezielt“, sagt er. Die Geschichte erinnert an die Anfänge von Dirk Nowitzki, der damals in Würzburg ebenfalls unter kargen Verhältnissen seine Wurftechnik perfektionierte.
Die nächsten pläne des viralen phänomens
Saleh will den Rekord brechen – nicht nur digital. Anfang Juli reist er nach Las Vegas zur Summer League, um vor NBA-Scouts ein Workout abzulegen. Parallel plant er gemeinsam mit dem Streamer-Portal Twitch eine Live-Challenge: Zuschauer bestimmen per Vote, welche verrückte Drehung er als Nächstes probiert. Die Einnahmen will er in den Bau einer Jugendsportschule in Bagdad stecken.
Die Uhr tickt. In drei Tagen erreicht der Clip vermutlich die 100-Millionen-Marke. Saleh lacht: „Wenn ich das Handgelenk danach noch bewegen kann, gibt es eine Sektdusche – mit alkoholfreiem Sekt, versteht sich.“
Die Sportwelt wartet gespannt, ob der nächste Wurf folgt oder das Handgelenk den Dienst versagt. Eines ist sicher: Solange Ali Saleh den Ball wirft, bleibt das Netz in Atem – und die Knochenärzte in Bereitschaft.
