Alcaraz fällt auch für wimbledon aus – rasensaison komplett gestrichen
Die Tenniswelt muss auch in London auf Carlos Alcaraz verzichten. Der 21-jährige Spanier sagte am Dienstag alle Rasenturniere ab – darunter das prestigeträchtige Wimbledon. Die Handgelenksblessur, die er sich im April in Barcelona zuzog, blockiert weiter das Comeback des Weltranglistenzweiten.
Die entscheidung fiel erst nach intensiven tests
„Meine Genesung verläuft gut und ich fühle mich schon viel besser“, schrieb Alcaraz in seinen sozialen Netzwerken. Doch die Belastung eines Grand-Slam-Wettbewerbs sei noch zu hoch. Die Absage gilt für Queen’s Club und Wimbledon – beide Turniere, die ihm lieb sind. „Ich werde sie sehr vermissen“, sagte er. Die Worte klingen wie ein Einschnitt. 2023 und 2024 hatte er in Wimbledon triumphiert. 2025 wird das Rasenkapitel ohne ihn geschrieben.
Die Verletzung war eine kleine Katastrophe mit großer Wirkung. Nach seinem Erstrundensieg gegen Otto Virtanen in Barcelona zog sich Alcaraz zurück. Seitdem fehlt er – in Madrid, Rom, Paris. Jetzt auch in London. Die Saison verliert damit einen ihrer größten Magnete.

Der kalender wird zur geduldsprobe
Für Alcaraz beginnt eine Sommerpause auf unbestimmte Zeit. Die US-Saison rückt in weite Ferne. Die Frage ist nicht nur, wann er zurückkehrt, sondern auch, ob er seine Form wiederfindet. Die Konkurrenz wartet nicht. Jannik Sinner baut seine Führung an der Spitze aus. Die Next-Gen-Riege nutzt jede Gelegenheit, sich zu profilieren.
Doch Alcaraz bleibt kämpferisch. „Wir arbeiten weiter daran, so schnell wie möglich zurückzukehren“, betonte er. Die Worte klingen wie ein Versprechen – an sich selbst und an die Fans, die ihn verehren. Die Zeit arbeitet gegen ihn. Aber wer ihn kennt, weiß: Wenn er wieder aufläuft, wird er mit demselben Feuer spielen, das ihn einst zum Star machte.
