Alba verpasst überraschung: malaga setzt sich knapp durch
Malaga hat Alba Berlin in einem spannenden Viertelfinalauftritt der Basketball-Champions-League knapp geschlagen. Die Berliner, gehofft auf eine Überraschung, mussten sich am Ende mit 69:72 geschlagen geben – vor allem die schwache Dreierquote trug zur Niederlage bei.

Ein schwaches offensivspiel kostete alba den sieg
Die Partie im Palacio de Deportes war geprägt von einer hochkarätigen Atmosphäre mit lautstarken Fans und einer intensiven Stimmung. Alba erwischte einen vielversprechenden Start, nutzte die anfängliche Unsicherheit der Gastgeber und ging früh in Führung. Doch Malaga, angeführt von den erfahrenen Aufbauspielern Kendrick Perry und Justin Cobbs, konterte schnell und übernahm die Kontrolle über das Spielgeschehen.
Im zweiten Viertel offenbarten sich erste Schwächen im Berliner Spiel. Die Trefferquote sank dramatisch, und die Berliner vergaben zahlreiche Dreier, was Malaga die Möglichkeit gab, sich einen komfortablen Vorsprung zu erarbeiten. Die Halbzeitpause wurde mit einem knappen Vorsprung für die Spanier erreicht (34:29).
Nach dem Seitenwechsel kämpften die Berliner verbissen zurück. Eine verbesserte Defensive und einige erfolgreiche Angriffe brachten sie wieder ran, doch Malaga blieb stets knapp voran. Jack Kayil, der beste Berliner Werfer mit 19 Punkten, zeigte eine beeindruckende Leistung, konnte am Ende aber nicht verhindern, dass seine Mannschaft den Rückstand nicht mehr vollständig aufholen konnte.
Die letzten Minuten waren von einem nervenaufreibenden Hin und Her geprägt. Alba gelang es tatsächlich, den Ausgleich zu erzielen, doch Alberto Diaz sorgte mit einem entscheidenden Dreier für die Wende zugunsten Malagas. Die schwache Trefferquote aus der Distanz – nur sechs von 26 Dreiern – räumte Alba die Chance auf eine Überraschung jenseits der Landesgrenzen aus.
Das Rückspiel in Berlin in einer Woche wird zeigen, ob Alba die Niederlage verkraften und den Einzug ins Halbfinale noch möglich machen kann. Ein klarer Sieg ist nun unerlässlich, um den Traum vom Final Four am Leben zu erhalten.
