Alba Patzt: Dramatisches Finale gegen Ulm – Nur Zentimeter fehlten!
- Ein katastrophaler start und ein fulminanter umschwung
- Bayern-trainer entlassen – alba profitiert?
- Die wende im spiel: alba übernimmt die kontrolle
- Ulm kontert: alba strauchelt im dritten viertel
- Hoffnung durch bean – doch das glück war nicht auf albas seite
- Verschwendete chancen und eine bittere niederlage
Ein katastrophaler start und ein fulminanter umschwung
Berlin – Was für ein Basketball-Drama! Alba Berlin, aktuell Tabellenfünfter, erlebte gegen den kriselnden Vizemeister Ulm (Platz 11) eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Nach einem desaströsen Start, als Alba bereits mit 1:12 zurücklag, schien sich das Blatt zu wenden. Trainer Pedro Calles musste improvisieren, da der verletzte Spielmacher Martin Hermannsson weiterhin ausfiel. Die Mannschaft fand jedoch überraschend schnell zurück ins Spiel und zeigte eine beeindruckende Aufholjagd.
Bayern-trainer entlassen – alba profitiert?
Parallel zum Kampf in Berlin wurde die Situation des FC Bayern München noch dramatischer: Nach der achten Pleite in der Euroleague wurde Weltmeister-Trainer Gordon Herbert entlassen. Könnte Alba von der Schwäche der Münchner profitieren? Zunächst stand jedoch das Duell gegen Ulm im Fokus, ein Spiel, das für beide Teams enorm wichtig war, besonders für Ulm, das am Mittwoch noch einen starken Sieg im Eurocup gegen Panionios Athen gefeiert hatte.
Die wende im spiel: alba übernimmt die kontrolle
Die Berliner präsentierten sich nach anfänglichen Schwierigkeiten als eine Einheit. Innerhalb von nur fünf Minuten schafften sie eine beeindruckende Energiewende. Sieben verschiedene Spieler trafen innerhalb dieser Zeitspanne, und der Dreier von Bennet Hundt brachte Alba erstmals in Führung (20:19). Der Vorsprung wuchs im Laufe des Spiels kontinuierlich an, und zur Halbzeit stand es beeindruckende 46:37 für Berlin. Alles deutete auf einen klaren Sieg hin – zumindest schien es so.
Ulm kontert: alba strauchelt im dritten viertel
Doch dann kam Ulm zurück! Das dritte Viertel war geprägt von verpassten Würfen, Ballverlusten und fehlender Konzentration bei Alba. Ein Freiwurf von Ledlum brachte Ulm in Führung (53:52). Die Berliner wirkten plötzlich gehemmt und ließen Ulm zurück ins Spiel. Nach zwei weiteren Treffern von Jensen und Ledlum lag Ulm mit 63:67 vorne. Die Stimmung im Berliner Publikum wurde immer angespannter.
Hoffnung durch bean – doch das glück war nicht auf albas seite
Justin Bean schien mit einem Dreier neue Hoffnung zu wecken (66:67), doch ein fragwürdiger Schrittfehler des jungen Jack Kayilvereitelte die Chance zur Führung. Ulm konnte den Ballverlust nicht ausnutzen, und kurz vor Schluss nahm Pedro Calles seine letzte Auszeit. Der entscheidende Angriff sollte über Kayil laufen, doch sein Wurf aus der Mitteldistanz tanzte nur am Ring. Alba verlor!
Verschwendete chancen und eine bittere niederlage
Die Niederlage fühlte sich für Alba unnötig an. Die Berliner ließen insgesamt elf Punkte an der Freiwurflinie liegen, trafen lediglich 15 von 26 Würfen (58 Prozent). Norris Agbakoko (15 Punkte), Jack Kayil (14 Punkte) und Justin Bean (14 Punkte) waren die besten Alba-Werfer. Auf Seiten Ulms punkteten Mark Smith (18 Punkte) und Chris Ledlum (15 Punkte) am stärksten. Ein knappes Spiel, das Alba knapp verloren hat!
