Science City Jena: Dritte Pleite in Folge! Bamberg macht's deutlich!
Desaster in der sparkassen-arena!
Science City Jena steht vor einer schweren Aufgabe in der easy credit Basketball-Bundesliga. Am Samstagabend erlebten die Fans in der ausverkauften Sparkassen-Arena eine bittere Heimniederlage gegen die Brose Basketsbamberg mit 81:102. Vor 3125 Zuschauern wurde deutlich, dass der Neuling noch viel Arbeit vor sich hat, um in der Liga zu bestehen. Die Stimmung war gedrückt, als die Franken ihre Überlegenheit demonstrierten und die dritte Niederlage in Folge feierten.
Ein ausgeglichener start – doch dann der absturz!
Die ersten beiden Viertel waren von einem engen Duell geprägt. Joe Weskamp zeigte mit 11 Punkten in der ersten Halbzeit eine starke Leistung und hielt Jena im Spiel. Achtfach wechselte die Führung, bevor es mit 32:38 in die Pause ging. Doch die Freude währte nicht lange. Trainer Björn Harmsen war sichtlich frustriert: „Unsere Wurfquote in der ersten Halbzeit war unterirdisch! Wir haben die Bamberger viel zu gut ‚eingelullt‘.“
Bamberg schaltet einen hoch!
Nach der Halbzeitpause schalteten
die Bamberger einen Gang hoch. Innerhalb von zwei Minuten erhöhten sie auf 45:32 und bauten den Vorsprung schnell auf 57:37 aus. Das dritte Viertel wurde mit einem deutlichen 34:19 für bamberg gewonnen. Die Partie war bereits früh entschieden, und Jena fand keine Antwort auf die aggressive Spielweise der Gäste. Die Defensive der Thüringer hatte große Probleme, die starken Bamberger zu stoppen.Williams dominiert – jena ohne antwort!
Cobe Williams war der Schlüssel zum Erfolg der Bamberger. Der US-Boy präsentierte sich in Topform und erzielte am Ende beeindruckende 24 Punkte. Er ließ die Jenaer Verteidigung immer wieder alt aussehen und traf aus allen Lagen. Daneben punkteten Demarcus Demonia mit 18 und Austin Crowley mit 19 Punkten zweistellig. Jena fand keine Lösung, um die Bamberger Stars zu neutralisieren.
Fehlende kraft und tiefe im kader!
Das Fehlen der beiden Leistungsträger Robin Christen und Great Osobor machte sich deutlich bemerkbar. „Wir wurden müde, haben derzeit keine Tiefe im Kader“, erklärte Trainer Harmsen nach dem Spiel. Die Ersatzbank konnte die entstandene Lücke nicht schließen, und die Mannschaft wirkte erschöpft. Die fehlende Rotation erschwerte es dem Team zusätzlich, mit der intensiven Spielweise Bambergs Schritt zu halten.
Ein lichtblick am horizont!
Trotz der Niederlage gab es eine positive Nachricht für Jena: Das Eigengewächs Lorenz Bank verlängerte kurz vor dem Spiel seinen Vertrag um zwei Jahre. Ein Zeichen der Hoffnung und Stabilität für die Zukunft des Vereins. Trotzdem bleibt die Frage: Wie soll es für Science City Jena weitergehen, um den Abstiegskampf in der Bundesliga zu meistern? Der Druck auf das Team steigt!
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