Alba berlin erleidet schwere heimniederlage gegen hamburg – hoffnung für das pokal-top4
Unerwartete pleite für alba berlin
Die Alba Berlin musste eine bittere Niederlage gegen die Hamburg Towers hinnehmen (87:93). Die Ursache für die unerwartete Heimpleite liegt vor allem in den drei verletzten Spielmachern. Trotz des Rückschlags gibt es jedoch Grund zur Hoffnung, denn zwei der Verletzten werden voraussichtlich rechtzeitig zum BBL-Pokal Top4 wieder einsatzbereit sein.

Dramatischer rückstand im dritten viertel
Das Spiel gegen Hamburg verlief für Alba Berlin äußerst frustrierend. Im dritten Viertel gerieten die Berliner mit bis zu 26 Punkten in Rückstand. Auch zu Beginn des letzten Viertels betrug der Rückstand noch 24 Zähler. Die fehlende Kreativität von Hermannsson, die Dynamik von Kayil und die Energie von Hundt waren deutlich spürbar.

Fehlende kreativität im angriff
Alba Berlin, normalerweise bekannt für ihr kreatives Spiel mit durchschnittlich 20 Assists pro Spiel, konnte in den ersten drei Vierteln lediglich sechs Assists verbuchen. Dies verdeutlicht den Einfluss der verletzten Spielmacher auf das Offensivspiel der Berliner. Der Angriff wirkte ideenlos und fand kaum Mittel gegen die starke Defensive der Hamburg Towers.
Individuelle leistungen blieben hinter den erwartungen zurück
Kapitän Jonas Mattisseck konnte an seine starke Leistung aus dem Spiel gegen Bamberg (22 Punkte, 5 Rebounds, 4 Assists) nicht anknüpfen und erzielte lediglich sieben Punkte und drei Assists. Auch Alex O’Connell, der gegen Bamberg noch überragend war (15 Punkte, 4 Assists), blieb gegen Hamburg ohne Dreier (0/4) und gab nur eine Vorlage.
Positive nachrichten: rückkehr von kayil und hundt
Die Nachrichtenlage ist jedoch nicht nur negativ. Sowohl Jack Kayil (Wade) als auch Bennett Hundt (Schulter) werden voraussichtlich am Wochenende wieder im Kader stehen. Trainer Pedro Calles wollte gegen Hamburg kein unnötiges Risiko eingehen, da das bevorstehende Pokal-Turnier Priorität hat. Diese Strategie wurde auch von Norris Agbakoko bestätigt.
Blick auf das pokal-top4 in münchen
Auf die Frage, was die Niederlage gegen Hamburg für das Pokal-Top4 in München bedeute, antwortete Agbakoko mit einem einzigen Wort: „Nichts“. Auch Martin Hermannsson, der aufgrund eines gebrochenen Daumens definitiv nicht zur Verfügung steht, ergänzte: „Wenn es heute ein Finale gewesen wäre, hätten beide wohl gespielt.“ Er wird sein Team nach München begleiten und von dort aus für eine Woche in seine Heimat nach Island fliegen.
Bayern bleiben top-favorit
Auch mit der Rückkehr von Hundt und Kayil bleiben die Bayern München der klare Favorit auf den ersten Titel der Saison. Trainer Svetislav Pesic schonte im Spiel gegen Frankfurt bereits drei seiner Stars – Wenyen Gabriel (28), Stefan Jović (35) und Andreas Obst (29). Der Unterschied: Die Bayern gewannen trotzdem, was ihre breite Aufstellung und Stärke unterstreicht.
