Alavés überlebt: dramatischer kampf und überraschende wendungen in vitoria!

Ein Jubelsturm, der lange auf sich warten ließ: Der Deportivo Alavés hat den Klassenerhalt in der letzten Minute gerettet. Nach einer Saison voller Turbulenzen, Trainerwechseln und unglaublichen Rückschlägen feiert der Verein aus Vitoria einen Sieg, der in die Geschichtsbücher eingehen wird. Doch der Weg zur Rettung war alles andere als einfach.

Die coudet-entlassung: ein schock für den verein

Vor zwölf Spieltagen schien die Situation noch rosig für die Babazorros. Doch dann kam der überraschende Abschied von Trainer Eduardo Coudet, der den Traum von River Plate erfüllte. Ein herber Schlag für einen Verein, der gerade erst seine Stabilität gefunden hatte. Sergio Fernández musste sich beeiltst um eine Lösung kümmern und präsentierte Quique Sánchez Flores als neuen Coach. Eine riskante Entscheidung, denn der erfahrene Spanier übernahm eine Mannschaft, die nicht zu seinem Spielstil passte.

Die Abwehr als Achillesferse: Die Personalsituation in der Hintermannschaft war schon vor Coudet's Abgang katastrophal. Die Sperre von Facundo Garcés durch die FIFA nach dem Vorwurf der Dokumentenfälschung im September 2023 riss ein riesiges Loch in die Defensive. Zwei lange Monate musste Coudet improvisieren, bevor Garcés im Januar eine vorläufige Sperre erhielt. Der erneute Dämpfer kam im März, als der CAS die Sperre bestätigte und Garcés erneut aus dem Verkehr zog. Das Ergebnis: 20 Spiele in Folge mit Gegentoren – ein erschreckender Wert, der die Anfälligkeit der Mannschaft schonungslos offenbarte.

Koski und die wende: ein hoffnungsschimmer am horizont

Koski und die wende: ein hoffnungsschimmer am horizont

Die letzte Woche der Saison brachte dann die erlösende Wende. Die überraschende Verstärkung durch Koski stabilisierte die Abwehrreihen, und Quique Sánchez Flores gelang es, die Mannschaft zu Höchstleistungen zu mobilisieren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, in denen nur ein Sieg aus sechs Spielen erzielt wurde, zeigte der Alavés eine beeindruckende Aufholjagd.

Die Offensive findet ihren Rhythmus: Toni Martínez avancierte zum Schlüsselspieler und trug maßgeblich zum Klassenerhalt bei. Auch die Verpflichtung von Ángel Pérez im Januar zahlte sich aus. Der junge Flügelspieler integrierte sich schnell in die Mannschaft und sorgte für neue Impulse im Angriff. Der Abgang von Carlos Vicente zum Birmingham war zwar ein herber Verlust, doch die jungen Spieler schritten ein.

Die letzten fünf Spieltage waren schlichtweg herausragend. Mit 10 von 15 möglichen Punkten übertraf der Alavés sogar die Leistungen von Barcelona und Real Madrid. Die Nullnummeren gegen Getafe und Rayo Vallecano waren der verdiente Lohn für eine kämpferische Leistung und ein Zeichen für die neu gefundene Stabilität.

Die Rettung des Alavés ist mehr als nur ein sportlicher Erfolg. Sie ist ein Beweis für die Widerstandsfähigkeit und den unbändigen Willen eines Teams, das trotz aller Widrigkeiten niemals aufgegeben hat. Der Carlos Tartiere darf sich insgeheim freuen, er hat Geschichte geschrieben – eine Geschichte des Kampfes, der Entbehrungen und letztendlich des Triumphs.