Alavés: ángel pérez entflammt die rechte flanke!
Wenige Wochen noch, dann ist die Saison vorbei. Für den Alavés geht es im Abstiegskampf um alles oder nichts – und plötzlich steht ein Spieler auf, der die Verantwortlichen und Fans gleichermaßen Hoffnung macht: Ángel Pérez. Der 25-Jährige avanciert zum Schlüsselspieler und könnte maßgeblich dazu beitragen, dass die baskische Mannschaft in der Primera División bleibt.

Von der bank zum leistungsträger: ein wendepunkt
Nur elf Partien hat Ángel Pérez in der aktuellen Saison überhaupt in der Startelf gestanden. Doch mit der Ankunft von Quique Sánchez Flores hat sich sein Schicksal gewendet. Unter Coudet fand er kaum Berücksichtigung, nun ist er einer der begehrtesten Offensivspieler im Team. Seine beeindruckende Entwicklung ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein Trainerwechsel die Karriere eines Fußballers positiv beeinflussen kann.
Die taktische Neuausrichtung auf eine Dreierkette im Defensivbereich gibt Pérez den Raum, den er benötigt, um seine Stärken voll auszuspielen. Er agiert als dynamischer Flügelspieler, sucht die Duelle mit den Außenverteidigern und setzt mit präzisen Flanken Akzente. Besonders die Abstimmung mit Toni Martínez ist momentan herausragend und bildet das Fundament für die Offensivbemühungen des Alavés.
Seine Schnelligkeit und sein Zug zum Tor machen ihn zu einem unberechenbaren Faktor für die gegnerischen Abwehrreihen. Pérez ist nicht nur ein Flankengott, sondern auch ein hervorragender Dribbler, der seine Gegenspieler regelmäßig ins Schwimmen bringt. Die Tatsache, dass er Carlos Vicente in so kurzer Zeit verdrängt hat, zeugt von seiner Qualität und seinem unbändigen Willen.
Die Atmosphäre im Estadio de Mendizorroza war beim jüngsten Sieg außergewöhnlich. „Die Fans sind unglaublich“, jubelte Pérez nach dem Spiel. „Sie haben uns bis zum Schluss unterstützt. Das ist etwas, das wir heute gemeinsam analysieren müssen – unsere mentale Stärke, unser Wille, nach dem frühen Rückstand zurückzukommen. Wir kamen von einem schweren Spiel gegen [Gegner] und haben uns gewissermassen selbst wiederbelebt.“
Pérez selbst zeigt sich bescheiden, betont aber die Bedeutung seiner Mitspieler und des Trainerteams: „Mojica ist ein großartiger Außenverteidiger, ich habe großen Respekt vor ihm. Aber auf dem Platz muss ich mein Bestes geben, mich selbst treu bleiben und mich auf das Spiel konzentrieren. Das hat mich bisher dahin gebracht, wo ich jetzt bin. Ich habe viel Selbstvertrauen, dank meiner Kollegen und des Trainerstabs.“
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Ángel Pérez ist nicht mehr wegzudenken. Seine Vorlagen und sein unermüdlicher Einsatz machen ihn zu einem Hoffnungsträger für den Alavés. Es bleibt abzuwarten, ob es für die Mannschaft reicht, um den Klassenerhalt zu sichern. Aber eines ist klar: Solange Ángel Pérez auf dieser rechten Seite wirbelte, sind dem Alavés alle Träume erlaubt.
