Alaba-transfer: salzburg-bosse grinst – und winkt ab!
Wien – Die Gerüchte um ein Fußball-Märchen schienen perfekt: David Alaba, der gebürtige Wiener, kehrt nach Österreich zurück, zum Traditionsverein Red Bull Salzburg. Doch die Verantwortlichen des Klubs lassen die Spekulationen mit einem Schmunzeln abprallen. Nach fünf Jahren bei Real Madrid und dem Auslaufen seines Vertrags im Sommer weckt der 33-jährige Verteidiger Begehrlichkeiten im In- und Ausland. Doch Salzburg gehört offenbar nicht dazu.

Kein kontakt zu alabas beratern
Die „Gazzetta dello Sport“ hatte erst kürzlich über ein mögliches Comeout in der Mozartstadt berichtet. Sportchef Marcus Mann kommentierte die Meldung nun mit einem Augenzwinkern: „Ich habe es gelesen und musste im ersten Moment auch kurz schmunzeln. Ich musste schmunzeln und da gab es keinen Kontakt, nein.“ Damit erteilte er den Hoffnungen der Salzburger Fans einen Strich. Die Spekulationen um Alabas Zukunft sind damit weiter angeheizt.
Der Aufstieg eines Ausnahmetalents: Alaba begann seine Karriere bei Austria Wien, bevor er 2008 in die Jugend des FC Bayern München wechselte. Dort entwickelte er sich zu einem Weltklassespieler und sammelte in 431 Partien zehn Meistertitel, sechs DFB-Pokalsiege sowie zwei Champions-League-Triumphe. Sein ablösefreier Wechsel zu Real Madrid im Sommer 2021 sorgte für Aufsehen, doch seine Zeit in Spanien verlief aufgrund einer Wadenverletzung und fehlender Konstanz eher enttäuschend. In den letzten sieben Spielen kam er lediglich einmal zum Einsatz – ein Zeichen dafür, dass seine Zeit bei den Königlichen zu Ende geht.
Alaba selbst scheint offen für neue Herausforderungen. „Ich gehe von Ziel zu Ziel, stecke mir die eher kurzfristiger und gehe dann von einem zum anderen Ziel“, erklärte er kürzlich. Italienische Klubs, Salzburg und Angebote aus Übersee sind im Rennen um den österreichischen Nationalspieler. Ob er nun in der Serie A, in den USA oder doch noch in seiner Heimat landet, bleibt abzuwarten.
Die Entscheidung liegt nun bei Alaba. Doch eines ist klar: Salzburg scheint nicht in seinen Plänen zu sein. Die Fans müssen sich wohl andere Träume vom großen Comeback machen. Die Frage, die sich nun stellt: Wird Alaba in einer Liga spielen, in der er regelmäßig zum Einsatz kommt, oder geht es ihm vor allem um das Prestige eines namhaften Vereins?
