Alaba vor dem absprung: real-star plant ablösefreien wechsel nach italien
David Alaba steht vor dem Aus bei Real Madrid. Der 33-jährige Wiener verlässt die Königlichen nach dieser Saison ablösefrei – und die ersten Klubs haben bereits heimlich die Fühler ausgestreckt.
Pini zahavi sitzt in mailand am tisch
Sein Berater Pini Zahavi wurde diese Woche in der Lombardei gesichtet. Laut Transfer-Insider Fabrizio Romano sprach der 83-jährige Super-Agent mit Vertretern von Juventus und AC Milan. Beide Klubs suchen einen erfahrenen, flexiblen Abwehrspieler, der sofort mitspielen kann und keine Ablöse kostet. Alaba passt ins Raster – zumindest auf dem Papier.
Juve-Trainer Thiago Motta schätzt Alabas Spielintelligenz, seine Fähigkeit, aus der Dreierkette heraus das Spiel aufzubauen. Bei Milan wiederum könnte der Österreicher die Lücke schließen, die Simon Kjær hinterlässt. Die Rossoneri wollen die Gehaltssumme des Dänen (rund 3,5 Millionen Euro netto) fast eins zu eins in den neuen Mann stecken.

Nur 400 minuten in dieser saison
Die Zahlen sind gnadenlos. Seit seinem Kreuzbandriss im Dezember 2023 kam Alaba in LaLiga gerade mal auf neun Kurzeinsätze. Insgesamt 406 competitive Minuten – das ist weniger, als ein gesunder Stammspieler in fünf Spielen sammelt. Seine letzte volle 90-Minuten-Partie datiert vom 17. September 2023, damals gegen Union Berlin in der Champions League.
Real-Zirkel berichten, dass die medizinische Abteilung dem Klub intern von einer Vertragsverlängerung abrät. Die Knieprobleme seien chronisch, die Spritzentherapien nehmen zu. Präsident Florentino Pérez will keine weiteren hohen Gehälter für einen Spieler binden, der nicht zuverlässig auf dem Platz steht.

Gehaltsforderung von 8 millionen netto
Alaba soll weiterhin auf 8 Millionen Euro netto pro Jahr pochen – dieselbe Summe, die er in Madrid kassiert. Für italienische Verhältnisse eine Hausnummer. Juve zahlt aktuell nur Dusan Vlahovic und Wojciech Szczesny ähnliche Saläre. Milan liegt mit seinem Top-Verdiener Rafael Leão bei 7 Millionen. Beide Klubs würden Alaba nur mit deutlicher Gehaltsreduktion und leistungsbasierten Boni verpflichten.
Saudi-Arabien und MLS lauern ebenfalls. Al-Ahli und Al-Nassr könnten das Gehalt ohne mit der Wimper zu zucken erfüllen. Doch der Österreicher will sich nicht abkaufen lassen. Er träumt noch von der EURO 2028 – und weiß, dass er dafür in Europa spielen muss.
Entscheidung fällt vor dem trainingslager
Alaba will bis Mitte Juni Klarheit. Wer ihn verpflichtet, erhält einen Vierfachen Champions-League-Sieger, 112 Länderspiele Erfahrung und einen Spieler, der in der Kabine sofort Respekt genießt. Aber eben auch einen 33-Jährigen mit angeschlagenem Knie und einem großen Anspruch. Wer zulegt, wettet auf ein letztes großes Comeback.
Die italienischen Klubs pokern. Die Uhr tickt. Und irgendwo in Madrid packt Alaba schon mal die Koffer.
