Akliouche: französische zukunftswaffe schwärmt von zidane und özil
Monaco – Maghnes Akliouche, das neue Ausnahmetalent im französischen Fußball, blickt voller Zuversicht auf die Weltmeisterschaft. Der junge Offensivspieler, der als einziger Ligue 1-Spieler neben den Parisern in den Kader von Deschamps berufen wurde, hat im Interview seine Vorbilder und Ziele offenbart. Ein Statement, das die Erwartungen an ihn weiter schürt.

Die inspiration der großen: zidane, özil und iniesta
Akliouche, der im September sein Debüt für die Nationalmannschaft gab und bereits ein Tor erzielte, gestand, dass er sich von einigen der größten Namen im Fußball inspirieren lässt. „Zidane, Özil für ihre Passqualität, Iniesta für seine Spielübersicht – er war einfach phänomenal. Sie sahen das Spiel immer einen Schritt früher, ohne dabei die größten Athleten zu sein. Das fasziniert mich“, so der 24-Jährige. Er selbst beschreibt sich als technisch versierter Spieler, der durch Dribblings, Pässe und Schüsse Chancen kreiert. Seine Lieblingsaktionen? „Die Hacke, der doppelte Trick, der Blindpass – aber ich arbeite auch an der Defensivarbeit, die im modernen Fußball unerlässlich ist.“
Das Interesse des Paris Saint-Germain an Akliouche ist kein Geheimnis mehr, doch der Fokus liegt im Moment ganz auf der WM. Die Olympischen Spiele 2024, bei denen er mit Frankreich knapp dem Gewinn der Goldmedaille entgangen war, scheinen ihm in diesem Moment fast vergessen. „Die Teilnahme an den Spielen im eigenen Land war ein Stolz, aber die WM ist etwas Magisches – für mich und meine Familie. Wir wollen so weit wie möglich kommen und die dritte Stern für Frankreich holen.“
Die Erwartungen an die französische Nationalmannschaft sind traditionell hoch, doch Akliouche sieht darin keine Belastung, sondern eine Motivation. „Wir wissen, dass wir Qualität haben, große Spieler und ein enormes Potenzial. Diese Erwartung ist gut, sie spornt uns an, unser Bestes zu geben und mit Siegen und attraktivem Fußball erfolgreich zu sein.“
Seine Karriere begann im Nachwuchsbereich des AS Monaco, wo er sich nicht nur technisch, sondern auch mental weiterentwickelte. „Unsere Region hat eine starke Jugendarbeit, die Technik und vor allem die mentale Stärke fördert, um entscheidend zu sein und niemals aufzugeben.“
Die Möglichkeit, in der Champions League zu spielen, ist für Akliouche ein wichtiger Faktor bei seiner zukünftigen Karriereplanung. „Die Königsklasse ist für jeden Spieler eine enorme Herausforderung. Mit Monaco haben wir leider nur die Conference League erreicht, aber ich werde meine Entscheidung nach der WM treffen.“
Auch sein Freund Kephren Thuram, der in Turin bei Juventus spielt, soll ihn ermutigt haben, sich dem französischen Nationalteam anzuschließen. „Khephren ist ein großartiger Freund, der mir in schwierigen Zeiten geholfen hat. Er hat mich immer ermutigt, meine eigenen Wege zu gehen.“
Akliouche demonstriert dabei Loyalität gegenüber seinem Geburtsland. „Es ist eine persönliche Entscheidung und geht vom Herzen aus. Ich habe keine Zweifel an meiner Wahl. Es ist schön zu sehen, wie Guela Doué, der Bruder von Andy Doué, vor dem Testspiel gegen uns die französische Nationalhymne gesungen hat, obwohl er für die Elfenbeinküste spielt. Das ist eine schöne Botschaft für alle.“
Die Entscheidung, für Frankreich zu spielen, ist ein klares Zeichen seiner Identität und seines Engagements für das Land, in dem er aufgewachsen ist. Ein Engagement, das die Fans mit Spannung verfolgen werden.
