Admira feuert silberberger nach rapid-pleite – u18-coach suchard übernimmt richtung bundesliga
Die Trennung war nur eine Frage von Stunden. Nach dem 0:3 gegen Rapid II zog Sportdirektor Ralf Muhr die Notbremse – Thomas Silberberger muss sofort gehen, die Admira schlägt ein neues Kapitel auf dem Weg zurück in die Bundesliga auf.

Silberberger ging auf eigenen wunsch – statistik blieb trotzdem unbestechlich
57 Spiele, 1,91 Punkte pro Partie – das klingt nach Erfolg, doch die Zahlen trügen. Die jüngsten Auftritte der Südstädter wirkten ideenlos, die Defensive agierte wie gelähmt. Der Tiroler selbst formulierte es als „Energie freisetzen“, doch intern heißt es, die Kabine habe die Niederlage gegen die Amateure des Rekordmeisters als Weckruf verstanden – nur eben zu spät.
Harald Suchard, bisher U18-Coach, übernimmt bis Saisonende. Der 45-Jährige kennt die Akademie, kennt die jungen Wilden, die jetzt ran sollen. „Herzblut“ nannte er es, als er sich vor die Medien stellte. Klingt nach Kampf, klingt nach letztem Aufschrei.
Die Admira liegt aktuell auf Platz drei – Aufstiegsplatz, klar. Doch die Konkurrenz atmet im Nacken. Mit nur noch wenigen Spielen bis zum Saisonfinale kann sich kein Verlust mehr erlaubt werden. Die Entscheidung, jetzt zu wechseln, ist ein Poker: entweder frischer Wind oder komplettes Ausräuchern.
Silberberger selbst nahm den Schritt mit „großer Dankbarkeit“ hin, wie er gegenüber dem Verein erklärte. Die Realität: Wer in der 2. Liga patzt, fliegt – egal wie viele Punkte er vorher holte. Die Admira will nicht erst nächste Saison, sie will jetzt. Ob Suchard der Richtige ist, zeigt sich schon am Wochenende. Keine Experimente mehr, nur noch Siege zählen.
