Acosta kämpft mit jerez-fluch: ducati dominiert, ktm patzt

Jerez de la Frontera – Pedro Acosta, der aufstrebende Star der MotoGP, musste sich im Qualifying des spanischen Grands Prix mit einer Enttäuschung abfinden. Nicht nur die verpasste Q2, sondern vor allem die wiederkehrenden Probleme auf dieser Strecke plagen den jungen KTM-Piloten. Ein klarer Trend zeichnet sich ab: Die Konkurrenz zieht davon.

Ducati setzt akzente, aprilia bestätigt form

Ducati setzt akzente, aprilia bestätigt form

Die Zeichen stehen eindeutig auf Ducati. Wie erwartet hat der italienische Hersteller einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht und die Verfolger in die Schranken verwiesen. Aprilia hingegen scheint seine Strategie konsequent fortzusetzen und präsentiert sich weiterhin in Topform, mit vier Fahrern unter den Top 10 – ein beeindruckender Wert.

„Hier scheint Ducati den Schritt gemacht zu haben, auf den wir alle gewartet haben“, kommentierte Acosta die Situation. „Aprilia scheint den Weg weiterzugehen, den sie vor ihrer Anreise nach Europa eingeschlagen haben. Wir werden morgen arbeiten müssen, das steht außer Frage.“

Ein weiteres Problem offenbarte Acosta: „Es ist schwierig zu verstehen, warum ich hier diese Gefühle habe, die ich sonst nirgends erlebe. Hoffentlich ist dies das schlechteste Rennen des Jahres und wir können unsere gewohnte Form wiederfinden.“

Er fügte hinzu: „Mit dem einen Reifen wäre ich vermutlich in die Q2 gekommen, er war deutlich schneller als der andere. Wir müssen verstehen, warum uns das Bremsen so schwerfällt – das scheint unser Schwachpunkt auf dieser Strecke zu sein.“ Acosta landete im Übrigen vor Binder und Bezzecchi.

Die wiederkehrenden Schwierigkeiten in Jerez sind für Acosta kein neues Phänomen. „Es ist die einzige Strecke, auf der ich immer wieder dieses Gefühl habe, wenn ich mit der MotoGP hierherkomme“, erklärte er frustriert. „Es ist zwar nicht meine stärkste Strecke, aber wir sollten uns auch nicht so schlecht präsentieren.“

Die Q1 wird entscheidend sein. „Es wird ein harter Kampf“, weiß Acosta. „Mir, Binder, ich selbst, Morbidelli, der immer für eine Überraschung gut ist, und Quartararo – die Q1 wird umkämpft sein. Wenn wir nur von Platz 15 starten, nützt das alles nichts. Wir müssen morgen etwas zählbares erreichen.“

Die Frage ist, ob Acosta und KTM die Probleme rechtzeitig lösen können, um im Rennen Boden gutzumachen. Die Konkurrenz lässt keine Luft und die Zeichen deuten auf einen langen und schwierigen Tag hin. Die Fans dürfen sich auf jeden Fall auf einen spannenden Kampf im Rennen freuen, in dem Acosta alles daran setzen muss, um zu punkten.