Abdilaahi verpasst knapp zweiten diamond-league-sieg in shanghai!

Shanghai – Ein Herzschlag zu spät! Mohamed Abdilaahi, der Shootingstar des deutschen Mittelstreckenlaufs, musste sich beim Diamond-League-Meeting in Shanghai mit dem zweiten Platz über 5000 Meter begnügen. Nur knapp unterboten wurde der Traum vom zweiten Sieg innerhalb einer Woche nach seinem Rekordlauf in Shanghai.

Ein packendes rennen bis zur ziellinie

Nach seinem triumphalen Sieg vor einer Woche, als er nicht nur den Diamond League Auftakt gewann, sondern auch noch den deutschen Rekord über 3000 Meter pulverisierte, zeigte Abdilaahi erneut eine beeindruckende Vorstellung. Das Rennen in Shanghai war ein echter Krimi, in dem sich die Weltspitze über 5000 Meter ein packendes Duell lieferte. Addisu Yihune aus Äthiopien setzte sich am Ende in 12:57,32 Minuten durch, während Abdilaahi mit 12:57,90 Minuten dicht dahinter landete. Die Jahresweltbestmarke von Parker Woolfe (USA/12:59,09) wurde dabei ebenfalls geknackt – ein Zeichen für die hohe Leistungsdichte im Feld.

Ein taktischer Fehler? Abdilaahi übernahm zeitweise die Führung, musste aber erkennen, dass sich niemand mit ihm an die Spitze setzen wollte. Ein erneuter Rekordlauf war ihm so verwehrt. Die Entscheidung fiel erst in der Schlussphase, als Yihune das Tempo erhöhte und Abdilaahi nicht mehr kontern konnte.

Doch es war nicht nur Abdilaahis Leistung, die für Aufsehen sorgte. Schwedens Europarekordler Andreas Almgren stieg frühzeitig aus dem Rennen aus, was die Überraschungsmomente weiter erhöhte. Die Atmosphäre im Stadion war elektrisierend, und die Zuschauer wurden Zeugen eines hochklassigen Wettkampfs.

Weitere deutsche erfolge und enttäuschungen

Weitere deutsche erfolge und enttäuschungen

Neben Abdilaahis starker Leistung gab es auch andere deutsche Athleten, die in Shanghai an den Start gingen. Shanice Craft belegte im Diskuswurf mit 63,96 Metern einen sechsten Platz. Olivia Gürth kämpfte sich im 3000-Meter-Hindernislauf ins Ziel, blieb aber mit 9:35,82 Minuten hinter ihren Möglichkeiten. Imke Onnen konnte im Hochsprung ebenfalls nicht überzeugen und landete mit übersprungenen 1,88 Metern auf Rang neun.

Ein besonderes Highlight des Tages war der chinesische Speerwurf-Youngster Yan Ziyi, der mit einer Wurfweite von 71,74 Metern nicht nur den Sieg, sondern auch den zweiten Platz in der