45-Millionen-wunder mastantuono: madrider kurzsturz mit rot und möglicher leihe

Franco Mastantuono kam für 45 Millionen Euro, blieb bei vier Torbeteiligungen und flog nach einer Beleidigung vom Platz. Die Königlichen prüfen schon den nächsten Umzug.

Real Madrid zahlte, weil der 18-Jährige aus Buenos Aires dribbelt wie ein junger Di María und tritt wie ein erwachsener Messi. Doch statt Siegen liefert der Argentinier seit Monaten nur Frust. 26 Einsätze, 15-mal in der Startelf, vier Tore oder Assists – das ist die schlichte Bilanz eines Super-Talents, das sich selbst überholt hat.

Arbeloa rastet aus – rot wegen „was für eine schande, du idiot“

Arbeloa rastet aus – rot wegen „was für eine schande, du idiot“

Die Talfahrt wurde am Sonntag sichtbarer denn je. In der 0:1-Pleite gegen Getafe durfte Mastantuono noch mitwirken, bis er in der 89. Minute Gelb-Rot sah. Laut offiziellem Schiedsrichterbericht beleidigte er den Referee mehrfach mit denselben Worten: „Was für eine Schande, was für eine Schande, du Idiot.“ Trainer Álvaro Arbeloa ließ nach dem Spiel kein Blatt vor dem Mund: „Das ist inakzeptabel. Die Sache mit Mastantuono darf nicht passieren.“

Der spanische Verband droht mit zwei bis drei Spielen Sperre, im Extremfall mit einem Monat. Die Königlichen drohen mit einer Leihe. Journalist Jorge Picon bestätigte gegenüber „El Desmarque“, dass Real Madrid über ein Ausweichjahr nachdenkt – konkrete Interessenten nennt er nicht.

Mastantuonos Vertrag läuft bis 2031, sein Marktwert schmilzt. Wer investiert 45 Millionen, darf erwarten, dass das Juwel nicht am Flutlicht zerkratzt. Stattdessen steht der Flügelflitzer vor dem nächsten Umzug, noch bevor die Fans sein Lied gelernt haben.