Spanische schwimmer sichern sich tickets für europaspiele!
Palma de Mallorca – Die Luft knistert vor Spannung auf den Kanaren! Bei den offenen spanischen Meisterschaften in Son Hugo haben am Sonntagvormittag gleich zwei Sprinter ihre Fahrkarten für die Europaspiele in Paris im Sommer (31. Juli bis 16. August) gelöst. Ein starkes Signal der spanischen Schwimmelite.
Martínez sota und santos dominieren die 50m rücken
Iván Martínez Sota und Adrián Santos sorgten für Aufsehen, als sie beide die geforderte Höchstzeit von 25,05 über die 50m Rücken unterboten. Martínez Sota stürmte mit einer beeindruckenden Zeit von 24,85 Sekunden durch das Wasser, Santos blieb haarscharf darunter mit 24,93 Sekunden. Beide hatten ihre Qualifikation bereits im Open-Wettkampf in Sabadell nachgewiesen, demonstrieren nun aber ihre Konstanz und Form.
Insgesamt sind es nun schon 15 Schwimmer, die die absolute Mindestleistung für die prestigeträchtige Continental-Meisterschaft erreicht haben. Die Entscheidung über die restlichen Teilnehmer wird in den kommenden Tagen fallen, wobei die Finalrennen heute Nachmittag noch einmal alles geben müssen.

Brustschwimmen: vázquez und carrasco unter druck
Etwas weniger erfreulich verlief der Vormittag für Alba Vázquez und Emma Carrasco im 100m Brust. Vázquez, die schnellste Zeit in den Vorläufen mit 1:08,55 erzielte, und Carrasco (1:09,84) stehen nun vor der Herausforderung, im Finale die geforderte Norm von 1:07,09 zu unterbieten. Vázquez schien ihre Kräfte einzuteilen, um im Finale voll anzugreifen, während Carrasco sich noch etwas zurückhielt.
Hugo González zeigte im Vorlauf der 100m Brust ebenfalls eine starke Leistung (1:00,82), verpasste jedoch knapp die Norm (1:00,16). Auch Nil Cadevall (1:01,21) und Joaquín Pardo (1:01,21) waren zwar schnell, konnten sich aber noch keine qualifizierende Zeit sichern. Die Spannung steigt – die Entscheidung fällt heute Abend!
Die Zahl spricht für sich: Bereits 15 spanische Schwimmer haben die Qualifikationshürde genommen, was die Ambitionen des Landes bei den Europasspielen unterstreicht. Es bleibt abzuwarten, ob weitere Athleten in den Finalrennen noch nachlegen können.
