Spaniens ruderer kämpfen um silber: dramatik in brandenburg!

Ein Schock für die spanischeHoffnung: Bei der Ruder-Sprint-Weltcupveranstaltung in Brandenburg gab es zwar Medaillenregen, doch die erhofften Siege blieben aus. Silbermedaillen für das K4-Team und Pablo Graña waren zwar Grund zur Freude, verdeutlichen aber auch die knappe Konkurrenz im internationalen Ruder-Sport.

K4-vierer knapp geschlagen vom chinesischen team

Sara Ouzande, Lucía Val, Daniela García Heredia und Bárbara Pardo kämpften sich mit einer beeindruckenden Leistung durch die Regatta. Nach einem zweiten Platz im Halbfinale gaben sie auch im Finale alles, wurden aber am Ende nur knapp vom chinesischen Quartett überholt. Der Rückstand von lediglich 0,02 Sekunden – bereits bekannt aus dem ersten Weltcup in Szeged – zeugt von einem extrem ausgeglichenen Rennen. Die Spanierinnen, aktuelle Weltmeisterinnen, müssen sich also mit Silber zufrieden geben.

Pablo Graña zeigte ebenfalls eine starke Leistung im C1 200 Meter. Er sicherte sich ebenfalls die Silbermedaille, verpasste aber den Sieg knapp um 0,19 Sekunden. Der usbekische Ruderer Artur Guliev war ihm in diesem Rennen einen Hauch schneller. Ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zum Weltcup in Szeged, wo Graña noch den dritten Platz belegte.

Auch im c2 500 gibt es bronze für spanien

Auch im c2 500 gibt es bronze für spanien

Angels Moreno und Viktoria Yarchevska sorgten ebenfalls für einen Erfolg, als sie im C2 500 Meter die Bronzemedaille gewannen. Obwohl sie am Start die Führung übernommen hatten, konnten sie ihren Vorsprung bis zum Schluss nicht halten. Die Ungarn Anna Agnes Kiss und Bianka Nagy siegten in diesem Rennen vor den chinesischen Doppelspännern Mengya Sun und Yanan Ma. Ein ermutigendes Ergebnis für das spanische Team, das in dieser Disziplin ebenfalls auf eine Medaille hofft.

Die weiteren Ergebnisse der spanischen Ruderer waren durchwachsen. Pablo Crespo beendete den C1 100 Meter Lauf auf dem sechsten Platz, Laia Pelachs wurde Fünfte im K1 1000 Meter und David González ebenfalls Fünfter im VL1 200 Meter. Das K4 500 Meter Herrenteam, bestehend aus Adrián del Río, Alex Graneri, Carlos Arévalo und Rodrigo Germade, gewann zwar den B-Final, verpasste aber erneut die Teilnahme am A-Final. Ein bitterer Geschmack für ein Team, das bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio Silber und 2024 in Paris Bronze gewann.

Die Ergebnisse in Brandenburg zeigen deutlich, dass die Konkurrenz im internationalen Ruder-Sport größer denn je ist. Die spanischen Ruderer haben zwar bereits bewiesen, dass sie zu den besten der Welt gehören, doch sie müssen weiterhin hart arbeiten, um im Kampf um die Medaillen erfolgreich zu sein. Die nächste Herausforderung für das spanische Team steht bereits vor der Tür: die bevorstehenden Europameisterschaften.