Spanien zerquetscht serbien mit 3:0 – oyarzabal liefert die vorform für die wm
76 Tage vor dem ersten Pfiff in den USA schickt Luis de la Fuente ein Statement. Sein Europameister schmettert Serbien mit 3:0, Mikel Oyarzabal erzielt zwei Tore, die Lautstärke des spanischen Angriffs ist ohrenbetäubend.
Real Sociedad-Stürmer Oyarzabal trifft nach 16 und 43 Minuten, beide Male aus spitzem Winkel, beide Male mit der Coolness eines Mannes, der weiß, dass er bald auf der größten Bühne der Welt steht. Nach der Pause legt Victor Munoz nach, 72. Minute, Serbien ist längst von der Bildfläche verschwunden.

Ballbesitz als waffe – serbien bleibt ohne antwort
Spanien kontrolliert 68 Prozent der Spielzeit, jeder zweite Pass sitzt, und wenn die Lederkugel rollt, wirkt es, als würde ein Metronom ticken. Serbien, nicht für die WM qualifiziert, wirkt wie eine Trainingstruppe, die nur die Uhr stoppen will. Die Chance, die sich die Balkan-Elf erarbeitet, endet kläglich am Strafraumrand.
De la Fuente rotiert trotzdem, sieben Wechsel bis zur 70. Minute, doch der Rhythmus bricht nicht. Die Bank ist tief, der Plan klar: Tempo, Ballkontrol, frische Beine. Die serbische Abwehr bekommt keine Sekunde Luft.
Ursprünglich sollte Spanien im „Finalissima“ auf Argentinien treffen, dem Südamerika-Champion. Der Krieg im Nahen Osten verhindert das Prestigeduell, also nutzt de la Fuente die freie Woche, um seine Automatismen zu schärfen. Das Ergebnis: ein Auftritt, der selbst argentinische Stars auf der Tribüne hätte schlucken lassen.
Die Zahlen sind gnadenlos: zwölf Tore in den letzten drei Länderspielen, kein Gegentor seit 225 Minuten. Spanien reist nicht nur als Titelverteidiger nach Nordamerika, sondern als Favorit auf den zweiten Stern. Die Uhr tickt – und sie tickt für alle Gegner.
