Spanien vor herausforderung: rugby-u20 zur wm nach georgien!
Die spanische Rugby-Nationalmannschaft der Altersgruppe U20 steht vor einer der bedeutendsten Herausforderungen ihrer jüngeren Karriere: Die Weltmeisterschaft in Georgien, die ab dem 27. Juni beginnt. Das Team, das bereits 2023 das U20 Trophy Turnier gewann, trifft auf globale Schwergewichte. Kann Spanien den Schwung des vergangenen Jahres mitnehmen?
Ein blick auf das 'gruppe des todes'
Die Auslosung war gnadenlos: Spanien landete in der Gruppe D, die von den Rugby-Mächten Frankreich, Australien und Fidschi dominiert wird. Das bedeutet für die jungen 'Leones' (Löwen) ein harter Kampf von Anfang an. Das erste Spiel gegen Australien am Samstag, den 27. Juni, um 18:30 Uhr, wird bereits ein Test für den Nerven – und die spielerische Stärke.
Trainer Ricardo Martinena hat einen Kader von 30 Spielern nominiert, acht davon gehören bereits der WM-Truppe von 2023 an. Dazu zählen erfahrene Kräfte wie Daniel Chico, Manex Pujana, Unax Salvador und der Kapitän Marçal Carreras in der ersten Reihe, sowie Oriol Marsinyac, Jorge Garreta, Pelayo Serrano und Telmo Fisher im Angriffsbereich. Drei neue Gesichter – Rocky Kenneally (18), Bernat Fernández (17) und Malakai Hafoka (17) – dürfen ebenfalls auf ihre Chance hoffen und bringen frischen Wind in das Team.
Neun der Spieler sind derzeit in Frankreich aktiv, einer in Irland und einer in Argentinien. Die Vorbereitung war intensiv, und die Erwartungen sind hoch. Die Konkurrenz in der Gruppe ist schlichtweg herausragend. Frankreich gilt als einer der Top-Favoriten, Australien gehört zu den stärksten Mannschaften der Welt, und auch Fidschi verfügt über eine beeindruckende Spielergeneration.

Die chance zur entwicklung
Trotz der schwierigen Aufgabe sieht Martinena in der WM eine wichtige Gelegenheit für die individuelle und mannschaftliche Entwicklung der Spieler. Die Erfahrung, sich gegen solche internationalen Top-Teams zu behaupten, wird den jungen Spaniern helfen, sich weiterzuentwickeln und den Sprung in die erste Nationalmannschaft zu schaffen. Die Spiele werden nicht nur den Fortschritt der einzelnen Spieler zeigen, sondern auch die Stärken und Schwächen des spanischen Rugby-Nachwuchses aufdecken.
Die Gruppenphase endet am 7. Juli, die Halbfinalspiele werden am 12. und 13. Juli ausgetragen, und die Finalspiele am 17. und 18. Juli. Insgesamt nehmen 16 Nationen an der WM teil – so viele wie seit 2009 nicht mehr.
Die Liste der nominierten Spieler ist beeindruckend und zeigt die Breite des spanischen Rugby-Nachwuchses. Von Daniel Chico Ayo im Vorfeld über Rocky Kenneally im Angriff bis hin zu Marco José Radizza – jeder Spieler hat das Potenzial, einen Unterschied zu machen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob Spanien die Herausforderung annimmt und sich gegen die Hochburgen des Rugby behaupten kann.
Die Spiele versprechen packende Duelle und spannende Momente. Die Welt wird sehen, ob die jungen 'Leones' ihr Potenzial ausschöpfen und für Furore sorgen können. Eines ist klar: Sie werden alles geben.
