Spanien stolpert: yamal kann wunder nicht allein bewirken

Atlanta – Ein erschreckender Fehlstart für den amtierenden Europameister: Spanien spielte gegen Kap Verde ein blasses 0:0 und verpasste einen furiosen Einzug in die WM. Lamine Yamal, der als Hoffnungsträger galt, konnte die Partie nicht allein entscheiden, und die Frage, ob der Druck zu groß für den jungen Star ist, schwebt über dem Team von Luis de la Fuente.

Die fehlende durchschlagskraft im angriff

Die fehlende durchschlagskraft im angriff

Die ersten 70 Minuten waren eine einzige Enttäuschung. Spanien dominierte zwar den Ballbesitz, doch es fehlte jegliche Durchschlagskraft in der Offensive. Passstaffel ohne Ende, aber kaum Gefahr für den gegnerischen Kasten. Kap Verde verteidigte kompakt und ließ kaum Chancen zu. Erst der späte Einwechslung von Lamine Yamal sorgte für etwas mehr Schwung, doch auch der Youngster konnte das Blatt nicht wenden.

Yamal, der gerade erst seinen 18. Geburtstag feierte, wurde sofort von seinen Mitspielern gesucht. Als würden Rodri, Pedri und Co., allesamt Weltklassespieler, darauf hoffen, dass mit Yamal endlich auch Torgefahr, Dynamik und Kreativität ins spanische Spiel Einzug halten. Doch Yamal wirkte gegen die abgebrühte Abwehr der Kapverdianer oft isoliert. Er gewann nur 33 Prozent seiner Zweikämpfe und konnte seine wenigen Abschlüsse nicht sinnvoll nutzen.

Die Presse reagierte prompt mit scharfer Kritik. Die