Spanien feiert historischen aufstieg im rugby-siebener!

Ein Triumph für den spanischen Rugby-Siebener! Die Leonas, das Damen-Nationalteam, haben in Bordeaux den Aufstieg in die höchste Spielklasse der Weltserie der Rugby-Siebener perfekt gemacht. Ein historischer Moment, der die spanische Sportwelt in Ekstase versetzt.

Die leonas dominieren, die leones auf dem podium

Die leonas dominieren, die leones auf dem podium

Während die Leones, das Herren-Nationalteam, zum zweiten Mal in Folge einen Podestplatz sicherten – 2025 als Zweiter, 2026 als Dritter – war es die Leistung der Leonas, die besonders herausstach. Nach einem schwierigen Jahr mit drei stark umkämpften Qualifikationsserien gelang es ihnen, sich durchzusetzen und Großbritannien aus der ersten Liga zu verdrängen. Ein bemerkenswertes Ergebnis, das den unermüdlichen Einsatz und die taktische Brillanz des Teams unterstreicht.

„Es war ein hartes Jahr zu Beginn“, räumte Bundestrainerin María Ribera ein. „Der Druck, sich zu qualifizieren, war enorm. Aber sobald wir das überwältigt hatten, haben wir uns darauf konzentriert, Vertrauen in uns selbst zu haben und unser Niveau zu steigern.“ Die Spielerinnen schienen diesen Ansatz zu begrüßen, denn das „Genießen des Leidens“ und das Erreichen der Ziele schweißte das Team zusätzlich zusammen.

Ein entscheidender Faktor war die Erfahrung, die bereits in der höchsten Spielklasse vorhanden war. „Spanien war immer ein Team in der Elite“, erklärte Ribera. „Wir mussten lediglich an der Kontinuität und der Konsequenz arbeiten.“ Das Ergebnis war eine Mannschaft, die bereit war, jeden Gegner zu besiegen – nicht aufgrund von Willenskraft, sondern aufgrund von überlegener Technik und Spielintelligenz.

Die Olympischen Spiele 2028 im Visier

Der Erfolg von Leones und Leones katapultiert beide Teams in die Qualifikationskämpfe für die Olympischen Spiele 2028. Während die Leones direkt qualifiziert sein könnten, wird es für die Leonas schwieriger. Nur Frankreich scheint als direkter Konkurrent aus Europa ernstzunehmend zu sein. Die anderen europäischen Teams scheinen nicht das gleiche Kaliber zu haben, was den Kampf um die begehrten Plätze noch intensiver macht.

Bei einer feierlichen Zeremonie im Consejo Superior de Deportes wurden beide Mannschaften für ihre Leistungen geehrt. Anwesend waren Juan Carlos Martín ‘Hansen’, Präsident der Real Federación Española de Rugby, Fernando Molinero, Generaldirektor für Sport, und Lola Boyé, stellvertretende Generaldirektorin für Spitzensport. Auch Sponsoren und zahlreiche Spieler und Trainer waren anwesend.

„Wir werden erst in einigen Jahren die volle Tragweite all dieser Erfolge begreifen können“, sagte Martín. „Diese Mannschaft bricht Glaswände und setzt neue Maßstäbe. Unsere Spieler und Spielerinnen sind nicht nur sportlich erfolgreich, sondern auch ein Vorbild für Werte wie Teamgeist, Bescheidenheit und Freude am Spiel.“

Die Kapitäne Olivia Fresneda und Juan Ramos bedankten sich im Namen der Teams für die Unterstützung und betonten, dass das Rugby in Spanien auf dem besten Weg sei. „Wir sind voll und ganz in der Lage, das spanische Rugby an den Platz der Ehre zu bringen“, versprach Ramos. „Die Olympischen Spiele rufen! Wir sind als Team ein Beispiel für die Welt, bescheiden und wollen das spanische Rugby zu den Besten der Welt führen.“

Ein unbestreitbarer Fakt: Spanien ist derzeit eines von nur fünf Ländern, das alle seine Nationalmannschaften – Herren- und Damen-Siebener, Herren- und Damen-Fünfzehner und U20 – auf höchstem Weltniveau kämpfen lässt. Neben Spanien gehören auch Neuseeland, Australien, Frankreich und Fidschi zu dieser exklusiven Gruppe. Das ist ein Beweis für die Qualität und das Engagement des spanischen Rugby.