Mourinho-comeback: courtois enthüllt provokante trainingsmethoden
José Mourinho kehrt zurück in die spanische Hauptstadt – und bringt seinen ehemaligen Torwart Thibaut Courtois mit. Der Belgier plaudert jetzt über eine ungewöhnliche Trainingsszene, die zeigt, wie der portugiesische Coach ihn stets auf Trab hielt. Die Wiedervereinigung bei Real Madrid verspricht nicht nur sportliche Spannung, sondern auch die Fortsetzung einer höchst speziellen Beziehung.
Ein kleiner seitenhieb: mourinhos art, courtois zu motivieren
Die gemeinsame Vergangenheit von Mourinho und Courtois ist geprägt von Erfolg, aber auch von einigen Reibereien. Courtois, der sich aktuell auf die bevorstehende Weltmeisterschaft vorbereitet, erinnerte sich in einem Gespräch an eine spezielle Situation: „Wir hatten ab und zu Meinungsverschiedenheiten.“ Konkret handelte es sich um ein Spiel gegen Everton im Februar 2015. Nach dem 2:1-Sieg gegen Aston Villa hatte Mourinho ihn überraschend auf die Bank beordert. „Das war seine Art, mich zu provozieren“, schmunzelt Courtois heute.
Der Grund für Mourinhos Entscheidung lag in Courtois‘ Leistung im vorherigen Spiel gegen Aston Villa, in dem er zwei Flanken von der Außenbahn zugelassen hatte. Eine Taktik, die der Trainer keinesfalls goutierte. „Mourinho ist ein sehr direkter Trainer. Ich bin genauso. Unser Verhältnis war immer sehr gut.“, so Courtois, der betont, dass diese kleinen „Konflikte“ stets dazu dienten, ihn zu Höchstleistungen anzuspornen.

Vertrautheit über jahrzehnte: die lange geschichte von mourinho und courtois
Die beiden kennen sich bereits seit über zehn Jahren. Courtois spielte bereits von 2014 bis 2015 unter Mourinho bei Chelsea, nachdem er zuvor bei Atlético Madrid unter Vertrag gestanden hatte. In dieser Zeit bestritt er 46 Spiele unter dem Portugiesen und entwickelte eine einzigartige Dynamik. Nun geht diese Verbindung bei Real Madrid in die nächste Runde.
Die Königlichen bestätigten am Donnerstag die Verpflichtung Mourinhos, der einen Vertrag bis 2029 erhalten hat. Sein erstes Training leitet er am 13. Juli. Courtois’ Zustoßen nach dem Abschluss der Weltmeisterschaft ist noch nicht terminiert. Doch seine Aussagen lassen vermuten, dass er sich in Zukunft verstärkt auf Real konzentrieren möchte. „Die Wahrscheinlichkeit, dass ich aufhöre, ist größer, als dass ich nach der Weltmeisterschaft in der Nationalmannschaft bleibe.“, erklärt der 34-jährige Torwart, der an die Belastung und den Erhalt seines Körpers denkt.
Die Rückkehr Mourinhos nach Madrid wirft Fragen auf. Wird er die Geister von früher bannen können? Und wie wird sich die Dynamik mit Courtois im Tor entwickeln? Eines ist sicher: Mit Mourinho am Ruder wird es in Madrid alles andere als langweilig werden. Die Fans dürfen sich auf eine spannende Saison freuen, in der der Portugiese seine unkonventionellen Methoden erneut unter Beweis stellen wird.
