Spanien erobert die synchronschwimm-welt: rosalía inspiriert zu neuer akrobatik!

Ein Schock, ein Wow-Effekt, eine neue Ära? Das spanische Synchronschwimmteam könnte dank Rosalías Musik einen Quantensprung nach vorne machen. Andrea Fuentes, die Nationaltrainerin, hat die Pläne für ihre Athletinnen komplett über Bord geworfen, nachdem sie Rosalías ‘Berghain’ hörte – und das mit dramatischen Folgen für die Konkurrenz.

Von lady gaga zu rosalía: ein musikalischer neuanfang

Bisher war die Strategie klar: die bewährte Choreografie zum Hit ‘Abracadabra’ von Lady Gaga, die so viele Medaillen bei Europameisterschaften und Weltmeisterschaften eingebracht hat, sollte beibehalten werden. Doch die Melodie von Rosalía entfachte eine kreative Explosion. “Als das Lied endete, habe ich es immer wieder abgespielt. Die Ideen sprudelten nur so aus mir heraus, ich musste alles aufschreiben”, gestand Fuentes kürzlich.

Die Weltpremiere der neuen, atemberaubenden Akrobatik-Routine wird auf dem Weltcup in Pontevedra (29.-31. Mai) stattfinden. Fuentes beschreibt die Inspiration als eine Art religiöser Erfahrung: “Ich stand vor dem Kloster Sant Cugat, und als sie opernsingt, war es, als würde ich plötzlich Gott sehen.”

Die neue Routine, die Fuentes als “tiefgründig, schmerzhaft und traurig” bezeichnet, steigert den technischen Schwierigkeitsgrad deutlich. Sollte das Team die Übung perfekt ausführen, könnten sie sogar den höchsten Wert der Geschichte erzielen. Spanien ist nicht zum ersten Mal von Rosalías Musik inspiriert worden: Iris Tió nutzte bereits ‘Me quedo contigo’ und ‘Mio Cristo piange diamanti’ in ihren Soloprogrammen.

Der schlüssel zum erfolg: ein exzentrischer trainer und mutige entscheidungen

Der schlüssel zum erfolg: ein exzentrischer trainer und mutige entscheidungen

Was Spanien von anderen Teams abhebt, ist laut Fuentes der “beste Akrobatiktrainer der Welt”: ihr Partner und ehemaliger Gymnast Victor Cano. Cano, dessen Trainingsmethoden bereits von anderen Nationen kopiert werden, hat spezielle Übungen im Fitnessstudio entwickelt, die auf unterschiedliche Muskelgruppen abzielen, je nachdem, ob die Schwimmerinnen stoßen oder springen. Dieser Ansatz hat sich bereits ausgezahlt: Bronze bei der Weltmeisterschaft in Singapur 2025 – der größte Erfolg in der Geschichte Spaniens im Synchronschwimmen, mit insgesamt neun Medaillen.

Vor Fuentes’ Amtszeit war die Akrobatik-Routine stets die Schwachstelle des spanischen Teams. Weltweite Erfolge blieben aus. Doch mit Fuentes und Cano hat sich das Blatt gewendet. Cano trug maßgeblich dazu bei, dass die USA bei den Olympischen Spielen in Paris die Silbermedaille gewannen. Die mutige Entscheidung, die Regeln, die das Synchronschwimmen 2023 revolutionierten, anzunehmen, zahlte sich nun aus.

Die Entwicklung ist bemerkenswert: Von den Problemen in Fukuoka 2023 und Doha 2024 bis hin zum triumphalen Bronzeerfolg in Singapur. Victor Canos akribische Vorbereitung und Fuentes’ kreatives Genie haben das spanische Team zu einer neuen Weltmacht im Synchronschwimmen gemacht. Die Konkurrenz zittert bereits – und das Rechtzeitig zum Weltcup in Pontevedra!