Spanien dominiert in bermuda: sail gp team auf podestkurs!
Ein furioser Auftritt des Spain Sail GP Teams hat die Konkurrenz in Bermuda in Atem gehalten. Diego Botín und sein Team lieferten sich bei Windgeschwindigkeiten jenseits der 90 km/h ein Rennen auf Augenhöhe mit den besten der Welt und untermauerten ihren Anspruch auf den Titelverteidigung im Rolex Sail GP Championship.
Turbulente bedingungen, beeindruckende leistungen
Die Bedingungen in Bermuda waren alles andere als einfach. Die hohen Windgeschwindigkeiten forderten von den Teams höchste Konzentration und Präzision. Doch das Spain Sail GP Team meisterte diese Herausforderung mit Bravour. Zwei vierte Plätze, ein dritter Platz und der fulminante Sieg gegen das australische Team von Tom Slingsby zeigten, dass die Mannschaft nicht nur über technisches Können, sondern auch über einen unbändigen Willen verfügt.
Die Mannschaft entwickelte sich im Laufe des Tages immer weiter, holte Positionen auf und zeigte eine beeindruckende Remontade. Besonders hervorzuheben ist der Sieg gegen Australien, ein echter Brocken in der Sail GP Welt. Das Team scheint sich in den türkisfarbenen Gewässern Bermudas sichtlich wohlzufühlen und bestätigte damit die hohe Qualität der Vorbereitung.
Doch das Rennen war nicht ohne Zwischenfälle. Technische Defekte und Verletzungen beeinträchtigten den Auftritt einiger Teams. Schweden musste aufgrund eines technischen Problems in der F50 auf den Start verzichten, während Frankreich aufgrund einer Fußverletzung eines Athleten in der zweiten Heat ausschied. Auch die USA und Dänemark hatten mit technischen Problemen zu kämpfen und konnten die dritte Heat nicht erfolgreich beenden. In Sail GP ist eben immer etwas möglich.
Am Ende des Tages belegt das Spain Sail GP Team einen komfortablen zweiten Platz in der Gesamtwertung des Gran Premio. Mit 32 Punkten liegt man gleichauf mit Australien, während die USA mit 28 Punkten den dritten Platz belegen. Die deutschen und kanadischen Teams folgen mit 25 Punkten auf dem vierten bzw. fünften Platz. Diese beiden werden morgen die größten Herausforderer für das spanische Team sein.
„Es war kompliziert, die F50 bei diesem Wind und mit dieser Flügelspannweite zu kontrollieren“, gab Diego Botín nach den vier Läufen zu. „Wenn wir unsere Arbeit gut machen, haben wir natürlich eine Chance.“

Blick nach vorne: die entscheidung ruht auf morgen
Die Spannung steigt, die Konkurrenz schläft nicht. Morgen entscheidet sich, ob das Spain Sail GP Team seinen Ruf als eines der besten Teams der Welt auch in Bermuda bestätigen kann. Ein Sieg würde nicht nur die Tabellenführung bedeuten, sondern auch ein wichtiges Signal an die Konkurrenz senden.
