Spanien dominiert gegen saudi-arabien: yamal glänzt, oyarzabal trifft doppelt!

Atlanta – Ein klarer Befehl der Iberer: Spanien hat im zweiten Gruppenspiel der WM 2026 gegen Saudi-Arabien mit 4:0 (3:0) die Oberhand behaupte. Nach einem müden 0:0 gegen Kap Verde zeigte die Elf von Luis de la Fuente eine beeindruckende erste Halbzeit und ließ kaum Zweifel aufkommen, wer das Spiel kontrollieren würde. Doch die zweite Hälfte war eine andere Geschichte.

Lamine yamal setzt den ton

Lamine yamal setzt den ton

Schon in der elften Minute sorgte der gerade einmal 18-jährige Lamine Yamal für den ersten Höhepunkt. Nach einem sehenswerten Spielzug über den linken Flügel war der Youngster zur Stelle und schoss Spanien in Führung. Es war der Startschuss für eine beeindruckende erste Hälfte, in der Spanien die Saudis vor ein Rätsel stellte.

Mikel Oyarzabal bewies, dass er mehr als nur ein Joker ist. Der Stürmer war mit zwei weiteren Toren in der 21. und 24. Minute eiskalt und machte den Sack für die Spanier zu. Das Eigentor von Hassan Al-Tambakti in der 49. Minute erhöhte den Spielstand dann auf 4:0 und unterstrich die Überlegenheit des europäischen Titelträgers.

Doch nach der Pause schaltete Spanien einen Gang zurück. Die Saudis, die in der ersten Hälfte kaum eine Chance hatten, kamen nun etwas besser ins Spiel. Die Spanier hingegen wirkten zufrieden mit dem deutlichen Vorsprung und ließen die Initiative zu viel an das Team aus dem Mittleren Osten.

Ein Blick auf die Statistik zeigt: Spanien hatte zwar 17 Torschüsse auf das Tor des Gegners abgegeben, aber die Saudis konnten zumindest zwei dieser Versuche notieren, wobei keiner jedoch den Weg zum Tor fand. Torwart Mohammad Al-Owais war zweifellos der beste Spieler im saudischen Team und verhinderte noch schlimmere Ergebnisse.

Die Partie endete mit einem 4:0-Sieg für Spanien, der zwar hoch aussah, aber in der zweiten Hälfte etwas zu schmeichelhaft war. Spanien steht nun mit vier Punkten vor dem Abschluss der Gruppenphase, während Saudi-Arabien gegen Kap Verde alles auf eine Karte setzen muss, um seine Chancen auf ein Weiterkommen zu wahren. Die Faszination des Fußballs liegt eben darin, dass selbst ein vermeintlicher Selbstläufer wie dieser immer noch Wendungen bereithalten kann.