Spanien demütigt england: wm-ticket in der eigenen hand!

Mallorca – Ein Signal an die Welt: Spanien hat England im Duell der Giganten mit 4:0 (2:0) vorgeführt und im Kampf um die WM-Endrunde 2027 in Brasilien die Kontrolle zurückgewonnen. Die Titelverteidigerinnen präsentierten sich in beeindruckender Form und ließen die zuvor unschlagbaren Lionesses alt aussehen.

Die königinnen des balles übernehmen die führung

Die königinnen des balles übernehmen die führung

Schon zur Pause war die Partie entschieden. Patricia Guijarro (19.) und die wiedergenesene Alexia Putellas (37./55.) sorgten für eine klare 2:0-Führung. England wirkte überrascht von der Intensität und dem Kombinationsspiel der Spanierinnen, die von Beginn an die Initiative ergriffen. Die Abwesenheit von Georgia Stanway, Leistungsträgerin bei Bayern München, wirkte sich spürbar auf das Spiel der Engländerinnen aus.

Das Ergebnis wurde in der zweiten Hälfte durch den Treffer von Claudia Pina (78.) noch deutlicher. Die Partie, ein Wiedersehen des WM-Finals von 2023 (Spanien gewann 1:0) und des EM-Endspiels von 2025 (England setzte sich im Elfmeterschießen mit 3:1 durch), war von einer beeindruckenden Dominanz Spaniens geprägt. Putellas' Leistung war schlichtweg herausragend – ein Beweis für ihre Klasse, nachdem sie Ende Mai nach 14 Jahren Abschied vom FC Barcelona genommen hatte.

England steht nun vor einer schwierigen Aufgabe. Um sich noch für die WM zu qualifizieren, benötigt das Team ein Unentschieden oder Sieg gegen die Ukraine am letzten Spieltag. Gleichzeitig müssen sie hoffen, dass Spanien in Island patzt. Der direkte Vergleich ist dank des gestrigen Sieges bereits für Spanien entschieden. Die Faszination des Frauenfußballs wird so auf ein neues Level gehoben.

Die Zahlen lügen nicht: Spanien hat nach dem Hinspiel den direkten Vergleich gewonnen und ist nun auf dem besten Weg, sich den Platz in der brasilianischen Sonne zu sichern. Ein Sieg in Island am Dienstag reicht aus – ein Szenario, das vor dem Spiel kaum jemand für möglich gehalten hätte.