Spalletti entlässt juve-stars: wer kämpft um die zukunft?
Turin – Ein Erdbeben in der Juventustrossa: Luciano Spalletti, der neue Coach der Bianconeri, hat bereits nach wenigen Wochen die Weichen für die kommende Saison gestellt. Nach dem enttäuschenden Ausscheiden aus der Champions League und dem holprigen Saisonverlauf hat der erfahrene Trainer offenbar einen klaren Plan, wer in Zukunft das Gesicht der Juve prägen soll – und wer den Verein verlassen muss. Es geht um mehr als nur eine Kadererneuerung; es geht um eine philosophische Neuausrichtung.
Die 13 auserwählten: spallettis kernaufgabe
Spalletti scheint sich auf eine feste Gruppe von 13 Spielern im defensiven Bereich zu verlassen, eine Entscheidung, die vor allem die Außenwirkung verstärkt. Kalulu, Bremer, Kelly, Cambiaso, Locatelli, Thuram, Koopmeiners, Miretti, Conceicao, McKennie, Yildiz, Boga und David bilden den Grundstein für seine Vorstellungen. Allerdings ist die Situation um den jungen Yildiz etwas speziell, da Vlahovics Verletzung ihm den Vorzug vorerst genommen hat. Das deutet auf eine klare Hierarchie hin, die für einige Spieler bittere Nachrichten bedeutet.
Ein Umbruch von historischer Dimension: Die rigorosen Entscheidungen Spallettis sind keine Überraschung, angesichts der Notwendigkeit, die Juve wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Die Ergebnisse der letzten Spiele zeigen deutlich, dass der Trainer keine Zeit verlieren will, um seine Vorstellungen umzusetzen. Es ist ein Neuanfang, der die Fans gleichermaßen begeistern und besorgen sollte.

Wer steht vor dem aus? die aussenseiter im schatten
Die Message an die restlichen Spieler im Kader ist eindeutig: In den letzten fünf Spielen erhielten sie kaum eine Chance. Lois Openda, der erst kürzlich für eine stolze Summe von 40,6 Millionen Euro von RB Leipzig verpflichtet wurde, saß dabei oft auf der Bank. Juan Cabal, der nach seiner gelb-roten Karte gegen Galatasaray noch auf Einsatzzeit hoffte, fällt verletzungsbedingt aus. Auch Adzic, Zhegrova und Kostic werden kaum eine Rolle spielen.
Die Situationen von Milik und Holm sind besonders komplex. Milik, nach zwei Jahren der Abwesenheit, kann auf 34 Einsatzminuten zurückblicken, was für ihn bereits eine Art Triumph ist. Holm hingegen, obwohl er in Bergamo überzeugte, muss mit seinen Verletzungsrisiken und der hohen Ablösesumme kämpfen. Es ist ein Tanz auf dem Vulkan für beide Spieler.
Die Frage nach Thuram: Der mögliche Abgang eines der Leistungsträger Thuram, Kalulu oder Cambiaso könnte in Erwägung gezogen werden, sollte die Qualifikation für die Champions League gefährdet sein. Das zeigt, wie ernst die Lage ist und wie entschlossen Spalletti ist, seine Vision umzusetzen.
Die Weichen sind gestellt. Die Zukunft der Juventus hängt nun davon ab, ob Spalletti seine ambitionierten Pläne in die Tat umsetzen kann. Es wird ein spannender Sommer in Turin.
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