Spadanuda feiert comeback – doch die zukunft beim fcl ungewiss?
Kevin Spadanuda, der Mittelfeldspieler des FC Luzern, stand nach einer langen Verletzungspause erstmals wieder auf dem Platz. Das comeback im Auswärtsspiel gegen Servette endete zwar mit einer deutlichen 0:3-Niederlage, doch der 29-Jährige zeigte sich erleichtert über seine Fitness – auch wenn seine Zukunft im luzernischen Verein weiterhin in der Schwebe hängt.
Ein ersehntes comeback nach monaten der leidenszeit
Die Partie in Genf markierte den Auftakt für Spadanudas Rückkehr, nachdem er sich im ersten Spiel der Rückrunde gegen Lugano einen Teilriss der Adduktorensehne zugezogen hatte. „Es ist ein sehr, sehr gutes Gefühl. Wenn man verletzt ist, will man so schnell wie möglich wieder zurück“, so Spadanuda nach dem Spiel gegenüber der Luzerner Zeitung. Die Freude über die gesammelten Spielminuten und das Verlassen des Platzes ohne weitere Beschwerden überwog – trotz des enttäuschenden Ergebnisses.
„Aber fast alle Fußballer haben doch irgendwo Schmerzen“, scherzte der Mittelfeldspieler, der sich optimistisch über den Heilungsprozess äußert. Die Verletzung sei gut verheilt, auch wenn er noch nicht völlig beschwerdefrei ist. Ein Zustand, der im Profifußball wohl keine Seltenheit ist.

Verhandlungen über eine vertragsverlängerung laufen
Neben der sportlichen Herausforderung steht für Spadanuda auch eine wichtige berufliche Entscheidung bevor. Sein Vertrag beim FC Luzern läuft im Sommer aus, nach drei Jahren im Verein. Sportchef Remo Meyer bestätigte, dass Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung geführt werden. Spadanuda selbst nimmt es entspannt: „In ein bis zwei Wochen wird es nochmals ein Gespräch geben. Dann schauen wir weiter – wenn alles passt, wird man sehen, wie es ausgeht.“
Die Frage, ob Spadanuda in Luzern bleibt oder sich nach neuen Herausforderungen umsehen wird, bleibt also vorerst unbeantwortet. Dass er trotz der Niederlage gegen Servette wieder auf dem Platz stehen konnte, ist jedoch bereits ein großer Schritt – und ein Zeichen seiner Zähigkeit und seines Kampfgeistes. Die Fans des FCL hoffen natürlich, dass er weiterhin Teil der Mannschaft sein wird, während Spadanuda selbst abwartet, wie sich die Verhandlungen entwickeln.
