Soulé steigt wieder ein: gasperinis joker für den top-knaller in mailand
Matias Soulé läuft wieder mit der Roma-Gruppe. Das ist kein kleines Fußnote, sondern die Nachricht, die am Donnerstag das Trigoria-Training aufhellte. Seit dem 15. Februar hatte der Argentinischer Torschützenkönig des Hinrundentableaus wegen seiner lästigen Pubalgia gefehlt – jetzt rückt der 21-Jährige für das Inter-Spiel am 5. April in den Fokus.
Die lücke, die soulé hinterließ
40 Tage ohne Ball. Stattdessen: FKT-Zimmer, Rumpf-Circuit, Ice-Baths. Soulé akzeptierte das Protokoll, weil er spürt, dass die Saison noch eine Schlacht für die Champions-League-Plätze wird. In seinem Kopf tickt ständig der Countdown. Gasperini plant eine Mini-Vorbereitung genau auf ihn – ein Luxus, den man sich nur bei Spezialisten leistet.
Der Coach weiß, was Soulé kann. Im Vorjahr netzte er genau gegen Inter zum Sieg ein und stoppte damit den scudetto-Zug der Nerazzurri. Diese Erinnerung schwebt über dem Trainingsplatz wie ein Leuchtfeuer.

Malen bekommt verstärkung, dybala wartet
Mit Malen an der Spitze fehlte in den letzten Wochen die zweite Idee. Soulé bringt die Dribbelstärke und die Unbekümmertheit, die Defensive ins Zweifeln zu bringen. Sein Comeback ist zwar noch tagesaktuell abzuklären, aber die Tendenz ist klar: Er will spielen.
Während Soulé die letzte Kontroll-Läufe absolviert, sitzt Paulo Dybala weiter auf der Tribüne. Nach seinem Meniskus-Eingriff fehlt mindestens ein Monat. Seine Berater trugen gestern Angebote aus der Türkei und vom Boca Juniors ins Wohnzimmer – ein neuer Vertrag mit der Roma rückt in weite Ferne.
Gasperinis Kader-Arithmetik ist dennoch einfacher geworden: Soulé liefert Option, Dybala liefert Fragezeichen. Für den Sprint auf Rang vier ist das bereits ein Gewinn.
