Skyliners kippen 61:51-führung in 10 minuten katastrophe – frankfurt verliert 73:79
Ein 10-Punkte-Vorsprung reichte nicht: Die Skyliners Frankfurt kassierten gegen Oldenburg eine 73:79-Niederlage, obwohl sie nach drei Vierteln noch 61:51 führten und die Halle bereits Jubel schwingen wollte.

Letztes viertel wird zur blackout-hölle
Was in den ersten 30 Minuten wie ein souveräner Heimsieg aussah, endete in einem Kollaps, der die Statistiker verzweifeln lässt: 12 Punkte in zehn Minuten, 18 % Feldwurfquote, fünf Ballverluste in Folge. Oldenburg dagegen traf fünf Dreier, riss die Rebounds und drehte vier Minuten vor Schluss auf 70:68. Die Skyliners fanden keine Antwort, ihre Würfe prallten an Ring und Brett ab, das Publikum verstummte. Als der Schlusspfiff ertönte, stand ein 40:33-Halbzeitvorsprung plötzlich als Makel in der Tabelle.
Trainer Pablo Alonso schickte nach dem Spiel seine Spieler sofort in die Kabine, statt die üblichen Autogramme zu geben. Die Niederlage ist die vierte in Folge für Frankfurt, die Tabellenmitte rückt in weite Ferne. Oldenburg klettert dank des Comebacks auf Platz sechs und vertieft die Krise der Hessen.
Die Skyliners müssen nun auswärts bei Bayreuth antreten, wo sie in der vergangenen Saison bereits mit 22 Punkten untergingen. Die Uhr tickt – und mit jedem Korb, den sie in der Schlussphase versieben, wächst der Druck auf die sportliche Leitung. Frankfurt hat acht Tage, um die Scharte auszubügeln, sonst droht der Abstiegsrelegationsplatz. Die Fans forderten nach dem Spiel lautstark personelle Konsequenzen. Ob sie kommen, entscheidet sich in den nächsten Trainingseinheiten – nicht in Pressekonferenzen.
