Skibergsteiger feiern olympia-premiere: deutsche athleten auf medaillenjagd
- Olympia-premiere für skibergsteigen in mailand und cortina d'ampezzo
- Deutsche hoffnungsträger im blickpunkt
- Die neuen wettbewerbsformate: sprint und mixed-staffel
- Finn hösch: „ein absoluter traum“
- Neuland für die skibergsteiger: herausforderung atmosphäre
- Tatjana paller: medaillenambitionen und mentale stärke
- Die technik des skimountaineering im detail
- Mehr als nur medaillen: die zukunft der sportart
- Quelle und weitere informationen
Olympia-premiere für skibergsteigen in mailand und cortina d'ampezzo
Die Sportart Skibergsteigen erlebt bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo ihre Olympia-Premiere. Für die deutschen Athleten Tatjana Paller, Helena Euringer und Finn Hösch geht damit ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Die Vorfreude ist riesig, und die Erwartungen sind hoch. Die Athleten sehen der Herausforderung mit großer Motivation entgegen.

Deutsche hoffnungsträger im blickpunkt
Insgesamt drei bayerische Skimo-Athleten repräsentieren Deutschland bei diesem historischen Ereignis. Tatjana Paller (DAV Tölz), Helena Euringer (DAV Berchtesgaden) und Finn Hösch (DAV Bergland München) gehören zu den ersten Athleten weltweit, die die Chance auf eine olympische Medaille in dieser Disziplin haben. Die Vorbereitung war intensiv und zielorientiert. Die Unterstützung aus dem Team und den Verbänden ist groß.

Die neuen wettbewerbsformate: sprint und mixed-staffel
Bei den Olympischen Winterspielen werden in zwei Formaten um Medaillen gekämpft: dem Sprint und der Mixed-Staffel. Der Sprint ist eine dynamische Disziplin, die kurze, intensive Aufstiege und Abfahrten kombiniert. Die Mixed-Staffel erfordert Teamwork und taktisches Geschick. Die Athleten sind auf beide Formate bestens vorbereitet.
Finn hösch: „ein absoluter traum“
Der 23-jährige Finn Hösch äußerte sich begeistert: „Das ist ein absoluter Traum!“ Die Teilnahme an den Olympischen Spielen ist für ihn und seine Teamkollegen die Krönung ihrer bisherigen Karriere. Die Wettkämpfe finden in Bormio statt und versprechen eine spektakuläre Kulisse. Die Vorfreude auf die Atmosphäre und die Unterstützung der Zuschauer ist groß.

Neuland für die skibergsteiger: herausforderung atmosphäre
Für die Skibergsteiger bedeutet die Teilnahme an den Olympischen Spielen auch eine Umstellung. Die große Zuschauerkulisse und die mediale Aufmerksamkeit sind neu und ungewohnt. Finn Hösch betont, dass die Situation „ungewohnt“ sein wird. Doch das Team ist darauf vorbereitet, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Die Konzentration liegt voll auf der Leistung.

Tatjana paller: medaillenambitionen und mentale stärke
Tatjana Paller gilt als eine der größten Medaillenhoffnungen im deutschen Team. Die Lenggrieserin gewann im vergangenen Jahr WM-Silber im Sprint und zählt zur absoluten Weltspitze. Sie ist mental stark und konzentriert sich voll auf ihre Ziele. „Da merk ich auch gar nicht, wenn mich die Leute anfeuern oder wenn sie mir was zurufen, weil man da so im Tunnel ist“, erklärt sie.

Die technik des skimountaineering im detail
Beim Skimountaineering werden auf einem kurzen, künstlich angelegten Kurs Aufstieg, Abfahrt, Tragepassagen und die Wechsel kombiniert. Die Athleten verwenden spezielle Klebenfelle unter den Ski für den Aufstieg. Vor der Abfahrt werden die Felle schnell abgenommen und verstaut. Der Schnellste gewinnt. Die Technik muss sitzen, und die Athleten müssen in allen Disziplinen stark sein.
Mehr als nur medaillen: die zukunft der sportart
Die deutschen Skibergsteiger haben sich nicht nur das Ziel gesetzt, Medaillen zu gewinnen, sondern auch die Zukunft ihrer Sportart zu sichern. Die Teilnahme an den Olympischen Spielen ist entscheidend dafür, dass Skibergsteigen auch in Zukunft olympisch bleibt. Es geht darum, die Sportart zu popularisieren und neue Anhänger zu gewinnen.
Quelle und weitere informationen
Quelle: BR24Sport, 05.02.2026 - 18:30 Uhr. Weitere Informationen finden Sie unter sportschau.de.
