Skandal im deutschen diskuswurf: sperre für janssen und richter!
- Schock für die leichtathletik-szene! diskuswerfer in der bredouille
- Wetten auf teamkollegen – ein fataler fehler
- Die details: so viel geld ging es um
- “Spaßwetten” mit ernsten folgen
- Der dlv reagiert: „ein schock für uns alle“
- Noch härter trifft es die französische läuferin
- Die zukunft der diskuswerfer: was jetzt passiert
Schock für die leichtathletik-szene! diskuswerfer in der bredouille
Henrik Janssen (27) und Steven Richter (22), zwei deutsche Diskuswerfer, müssen um ihre Karrieren fürchten! Die unabhängige Integritäts-Einheit (AIU) des Leichtathletik-Weltverbandes hat beide für drei Monate auf Bewährung gesperrt. Der Grund? Ein regelrechter Skandal, der die deutsche Leichtathletik erschüttert. Es geht um Verstöße gegen die Wettkampfmanipulationsregeln. Was genau ist passiert? Lesen Sie weiter und erfahren Sie die unglaubliche Wahrheit!
Wetten auf teamkollegen – ein fataler fehler
Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Tokio 2025 begingen Janssen und Richter einen schwerwiegenden Fehler. Sie platzierten Wetten auf ihre eigenen Teamkollegen! Ein absolutes No-Go, das nun bittere Konsequenzen hat. Janssen erklärt: „Wir haben uns im Precamp im TV die Wettbewerbe angesehen und spontan aus einer Laune heraus ein paar Wetten platziert. Was für ein idiotischer Blödsinn! Diese fünf Minuten bereuen wir extrem.“
Die details: so viel geld ging es um
Die Dimensionen des Skandals werden immer deutlicher. Janssen wettete insgesamt 100 Euro in drei Einzelwetten. Bei Richter ging es um 40 Euro. Beide Athleten versuchten, die Wetten noch zu stornieren, doch ihre Bemühungen blieben erfolglos. Sie argumentierten, sie hätten die Regeln falsch interpretiert: „Wir dachten, wir dürfen nur nicht auf unsere Diskuswettbewerbe setzen“, so Richter.
“Spaßwetten” mit ernsten folgen
Die AIU nahm die Erklärungen der Athleten zur Kenntnis. Die Unwissenheit und das Eingeständnis der Verstöße wirkten sich strafmildernd aus. Trotzdem: das Urteil steht fest. Richter zeigt sich reumütig: „Unser Verhalten war extrem dumm. Wir bereuen diesen Schritt und entschuldigen uns aufrichtig beim gesamten Team.“ Der DLV-Vorstand Jörg Bügner äußerte sich ebenfalls bestürzt über den Vorfall.
Der dlv reagiert: „ein schock für uns alle“
Jörg Bügner, Vorstand des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), betonte, dass der Vorfall alle Beteiligten tief getroffen habe. „Die Athleten waren am Boden zerstört“, so Bügner. Laut Aussage der Athleten handelte es sich um unbedachte „Spaßwetten“ auf andere Disziplinen, die bei einem Online-Anbieter abgeschlossen wurden. Eine fatale Fehleinschätzung, die nun schwere Folgen hat.
Noch härter trifft es die französische läuferin
Doch der Fall Janssen und Richter ist nicht der einzige Skandal. Die französische Mittelstreckenläuferin Aurore Fleury (32) wurde noch härter bestraft. Sie hatte bei der EM 2024 in Rom 2.000 Euro auf eine Teamkollegin gesetzt und dabei sogar 5.000 Euro gewonnen. Dafür erhielt sie eine sechsmonatige Sperre und muss 3.000 Euro an wohltätige Zwecke zahlen. Ein deutliches Zeichen, dass die AIU solche Verstöße rigoros ahndet.
Die zukunft der diskuswerfer: was jetzt passiert
Was bedeutet die Sperre für Henrik Janssen und Steven Richter? Sie dürfen für die nächsten drei Monate nicht an Wettkämpfen teilnehmen. Die Sperre ist auf Bewährung ausgesetzt, was bedeutet, dass bei weiteren Verstößen eine längere Sperre droht. Die beiden Athleten müssen nun die Konsequenzen ihres Fehlverhaltens tragen und versuchen, das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückzugewinnen.
