Sinner kann jetzt richtig davonziehen – alcaraz' ausfall macht's möglich

Der italienische Tennis-Ass Jannik Sinner steht vor einer historischen Machtdemonstration. Nachdem Carlos Alcaraz wegen seiner Verletzung nun auch auf Madrid verzichtet, droht ein Vorsprung von bis zu 1390 Punkten – bis zum Start in Rom.

Die zahlen sprechen eine klare sprache

Sinner reist ohne Druck an die Caja Mágica. Null Punkte hat er zu verteidigen. Alcaraz hingegen muss in den kommenden Wochen 3000 Punkte gegen 1950 von Sinner stemmen. Die Mathematik ist gnadenlos: Gewinnt der Südtiroler sein fünftes Masters in Serie, beginnt er die Rasensaison mit einem Polster, das selbst eine Halbfinale-Niederlage in Wimbledon nicht gefährden würde.

Die Konsequenz? Während Sinner in Halle seine 50 Punkte bereits abgeschrieben hat – sie fielen beim Ranking-Cut als viertschlechstes 500er-Ergebnis raus –, wartet auf Alcaraz ein Mammutprogramm. Queen's, Wimbledon, US-Sommer: Überall muss er punkten, nur um nicht weiter abzurutschen.

Was bedeutet das für den rest der saison?

Was bedeutet das für den rest der saison?

Roland-Garros war ohnehin Sinner's großes Ziel 2026. Jetzt kann er mit offenem Visier spielen. Alcaraz muss dagegen das Kunststück schaffen, sowohl in Rom als auch in Paris zu gewinnen – nur um den Rückstand nicht noch größer werden zu lassen. Die Favoritenrolle für den French Open hat sich längst verschoben.

Die Szene in dem Restaurant, wo Sinner mit seiner Freundin Laila „We are the Champions“ anstimmt? Kein Zufall. Der neue Weltranglistenerste feiert nicht nur seinen Status – er baut ihn gerade zur unangreifbaren Festung aus.