Sinner: gurkensaft-trick gegen krämpfe im finale!
Rom – Ein unerwarteter Held der Medizin: Gurkensaft! Jannik Sinner, der Weltranglistenerste, offenbarte nach seinem hart erkämpften Sieg gegen Daniil Medvedev im Halbfinale der Italian Open einen ungewöhnlichen Trick zur Bekämpfung von Krämpfen. Während die Welt über seine körperliche Verfassung spekulierte, nutzte der Italiener eine überraschende Lösung, die selbst erfahrene Sportmediziner überraschte.

Die nacht der qualen und die ungewöhnliche lösung
Die Nacht vor dem Halbfinale war für Sinner offenbar eine schwere. Er litt unter Muskelbeschwerden, die an Krämpfe grenzten, und konnte kaum schlafen. Doch statt auf konventionelle Methoden zu setzen, griff sein Team zu einer unorthodoxen Maßnahme: Gurkensaft. Enervit, der Ernährungs- und Supplementpartner von Sinner, bereitete eine spezielle Lösung aus Essig, der üblicherweise zur Konservierung von Gurken verwendet wird.
Kein Erbrechen, sondern eine Mundspülung: Anders als viele vermuteten, handelte es sich nicht um ein Getränk, das Sinner trank, sondern um eine Art Mundspülung. Der Saft wurde im Mund behalten, um bestimmte Rezeptoren zu stimulieren, die wiederum Signale an das Gehirn senden und so Krämpfe unterdrücken sollen. Die Bilder, wie Sinner während der Behandlung spuckte, sorgten für Verwirrung, waren aber ein Zeichen dafür, dass die ungewöhnliche Methode funktionierte.
Dr. Riccardo Ceccarelli, der Mentalcoach von Sinner, war am Dienstag bei seinem Training dabei, um sicherzustellen, dass der Weltranglistenerste mental und körperlich optimal vorbereitet ist. „Es ist das erste Mal, dass ich so etwas erlebe“, erklärte Sinner nach dem Match. „Im zweiten Satz litt ich körperlich, aber im dritten habe ich Kraft gefunden und mich mit dem Publikum verbunden.“
Die Erschöpfung, sowohl physisch als auch mental, nach mehreren Wochen intensiver Matches spielte ebenfalls eine Rolle. Sinner betonte, dass ihm eine gute Nachtruhe, idealerweise zehn Stunden Schlaf, besonders vor wichtigen Spielen fehlt. Erinnerungen an ähnliche Situationen, wie beispielsweise bei Wimbledon 2024 gegen Medvedev, kamen wieder hoch, wo er ebenfalls unter Schlafproblemen litt.
Ein ungewöhnlicher Sieg, ein ungewöhnlicher Trick: Sinner hat bewiesen, dass er nicht nur ein außergewöhnlicher Tennisspieler, sondern auch ein kreativer Problemlöser ist. Ob der Gurkensaft-Trick auch im finale gegen Casper Ruud zum Einsatz kommt, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch, dass Sinner alles daran setzen wird, seinen ersten Titel in Rom zu holen – und vielleicht wird dabei wieder Gurkensaft eine Rolle spielen.
