Sinner gegen kecmanovic: die rechnung ist längst aufgegangen
Jannik Sinner und Miomir Kecmanovic. Ein Duell, das in den Next Gen Finals begann und dessen Ausgang seitdem unausweichlich scheint: Sinner dominiert. Bei Wimbledon treffen die beiden erneut aufeinander, doch die Erinnerungen an frühere Begegnungen lassen wenig Raum für serbische Hoffnungen.

Die wurzeln der rivalität: milano und die next gen finals
Die erste Begegnung, ein Vorgeschmack auf die heutige Dominanz, fand bereits 2019 in Mailand statt. In den Next Gen Finals, wo die jungen Wilden des Tennis um die Wette kämpfen, präsentierte sich Sinner als eine Macht, die man nicht ignorieren konnte. Kecmanovic, damals als vielversprechendes Talent gehandelt, war gefordert. Er gab sich zwar im ersten Satz kämpferisch, aber die anschließende Parade des jungen Italieners war unerbittlich. Die Partie endete mit einem deutlichen 6:1, 6:2 und 7:5 für Sinner – ein Signal, dass sich der serbische Spieler tief in sein Gedächtnis einprägen musste.
Doch die Geschichte der beiden ist mehr als nur eine Bilanz von Siegen und Niederlagen. Sie ist eine Geschichte von Entwicklung und Anpassung. Kecmanovic, geboren in Belgrad und mit dem Schatten Novak Djokovics als schattiger Begleiter, versuchte, seinen eigenen Weg zu finden. Seine Jugend, geprägt von einem Urlaub im Zlatibor-Gebirge und dem frühen Kontakt zu einer Raclette, führte ihn in die Welt des Tennis. Ein Wechsel in die USA, um sich als Spieler auf Hartplatz zu formen, sollte seine Karriere prägen. Er gewann das Orange Bowl und wurde Nummer 1 der Junioren – ein beeindruckender Start in seine Profikarriere.
Die Statistiken lügen nicht: Seit jenem ersten Duell in Mailand hat Sinner seine Überlegenheit unter Beweis gestellt. Drei weitere Begegnungen endeten ebenfalls mit einem Sieg für den Südtiroler. Sei es im Februar 2021 in Melbourne oder im August 2022 in Cincinnati – Kecmanovic fand nie einen Weg, die Sinner-Maschinerie zu stoppen. Die mentale Barriere scheint ebenso hoch wie die physische.
Kecmanovic selbst ist sich der Herausforderung bewusst. In der Vergangenheit betonte er, wie wichtig es sei, gegen Sinner
