Sinner dominiert auf sand: historischer triumph in rom!
Jannik Sinner hat die Tenniswelt in den letzten Wochen im Sturm erobert. Der Italiener krönt seine beeindruckende Form mit dem Sieg bei den Masters 1000-Turnieren in Madrid, Rom und Miami – ein Kunststück, das ihm nun den Status eines neuen Tennis-Königs sichert.

Die djokovic-parallele wird immer deutlicher
Die Ähnlichkeiten zu Novak Djokovic sind unverkennbar. Sinner hat nicht nur den Revierkampf durch seine Vorhand auf der Vorderhandseite und den homogenen Spielstil übernommen, sondern auch nunmehr die Zahlen auf seiner Seite. In Rom übertraf er am Mittwoch sogar Djokovics Rekord für die meisten gewonnenen Masters 1000-Matches in Serie – er liegt nun bei 32 Siegen, einen mehr als der Serbe. Sein Sieg im Finale gegen Casper Ruud (6:4, 6:4) festigt seine Position im exklusiven Kreis der neunfachen Masters 1000-Champions.
Adriano Panatta, die italienische Tennislegende, die 1976 den letzten Heimtitel in Rom errang, verfolgte das Spiel mit Spannung vom Publikum aus. Der 75-Jährige durfte sich einen Moment der Hoffnung gönnen, während sein Landsmann Geschichte schrieb.
Casper Ruud, der mit seiner Rechtshandoffensive begann, konnte dem Aufstieg des jungen Italieners wenig entgegenhalten. Sinner benötigte lediglich elf Minuten, um in Gang zu kommen und die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen. Ein präziser Cross-Lob und ein weiterer Break im zweiten Satz besiegelten den Sieg.
Sinner scheint auf dem Weg zum Roland Garros-Titel zu sein. Sein ungeschlagener Lauf auf Sand, mit 29 gewonnenen Partien und zehn gewonnenen Sätzen, deutet auf eine ernsthafte Ambition hin, den Grand-Slam-Titel zu erringen – etwas, das in der Open Era bisher nur Rafael Nadal gelang. Die Konkurrenz mag zwar noch da sein, aber Sinner präsentiert sich derzeit als eine Macht, mit der man rechnen muss. Er ist angekommen, und die Tenniswelt muss sich darauf einstellen.
