Sinner bricht zusammen: hitzekollaps beim french open-match!

Paris – Dramatische Szenen bei den French Open! Jannik Sinner, der als großer Favorit galt, musste sein Zweitrundenmatch gegen Juan Manuel Cerundolo aufgrund von extremer Hitze unterbrechen und später sogar aufgeben. Ein Zusammenbruch, der die Tenniswelt schockierte und die Frage aufwirft, wie lange die Spieler bei diesen Temperaturen noch mithalten können.

Die perfekte partie zerbricht

Die perfekte partie zerbricht

Bis zum Stand von 6:3, 6:2 und 5:4 im dritten Satz schien alles nach Plan zu laufen. Sinner dominierte das Match gegen den Argentinier Cerundolo nahezu vollständig. Der Weltranglistenerste kontrollierte das Geschehen, während Cerundolo kaum Möglichkeiten fand, ins Spiel einzugreifen. Der Einzug in die nächste Runde schien reine Formsache.

Doch dann kippte die Situation abrupt. Sinner wirkte zunehmend erschöpft und dehydriert. Seine Bewegungen wurden unsicher, Schläge verfehlten ihr Ziel. Aufschläge landeten weit außerhalb, einfache Bälle im Netz oder im Aus. Die Hitze schien dem jungen Italiener physisch zuzusetzen.

Schiedsrichterin Aurélie Tourte bemerkte die Verfassung des Spielers und sprach ihn an. Es scheint, als habe sie ihm geraten, kurz eine Pause einzulegen. Sinner verschwand in der Kabine, kehrte aber nur kurz zurück, um das Spiel mit 5:5 zu verlieren und anschließend den Satz mit 5:7 abzugeben. „Mir ist sehr schwindelig“, gestand er dem Physiotherapeuten.

Ein erneuter Abgang in die Katakomben folgte, bevor er für den vierten Satz zurückkehrte. Dort gelang ihm zwar ein Spielgewinn, doch der Satz endete mit 1:6 für Cerundolo. Die Kräfte schienen endgültig vergangen.

Die Konsequenzen für Zverev

Für Alexander Zverev bedeutet Sinners Ausscheiden eine unerwartete Chance. Der Hamburger, der selbst mit den Bedingungen kämpft, gilt nun als einer der Topfavoriten auf den Titel. Ob er diese Chance nutzen kann, bleibt abzuwarten. Die French Open haben gezeigt: Die Hitze ist ein unberechenbarer Gegner, der selbst die größten Stars an ihre Grenzen bringt. Die Frage ist, ob die Organisatoren endlich reagieren und Maßnahmen ergreifen, um die Gesundheit der Spieler zu schützen. Die Bilder von Sinner, wie er sich erschöpft an seinen Schläger stützte, sind ein deutliches Warnsignal.

Die Tenniswelt wird nun mit Spannung beobachten, wie sich die Situation entwickelt und ob weitere Spieler unter den extremen Bedingungen leiden werden. Ein Faktum ist jedoch klar: Die French Open 2024 werden in die Geschichte eingehen – nicht wegen des Siegers, sondern wegen der Hitze.