Sinner auf jagd nach dem historischen masters-triumph!
Madrid fiebert! Jannik Sinner, aktuell die Nummer 1 der Welt, ist auf dem Weg, Tennisgeschichte zu schreiben. Nach seinem dominanten Auftritt in Monte Carlo könnte der fünfte Masters 1000-Titel in Folge in Madrid folgen – ein Erfolg, der selbst die "Big Three" Federer, Nadal und Djokovic in den Schatten stellen würde.

Intensive vorbereitung in der spanischen hauptstadt
Der Weltranglistenerster traf am Samstagabend in Madrid ein und bereitete sich bereits intensiv auf den bevorstehenden Wettbewerb vor. Nach einem Tag des Ausruhens absolvierte Sinner am gestrigen Tag sein erstes Training auf dem schnellen, hochgelegenen Belag der Caja Mágica. Die Bedingungen sind zwar anders als in Rom und Paris, aber Sinner scheint sich schnell anzupassen.
Ein Blick auf die Trainingspläne zeigt die Professionalität des Teams um ihn herum: Neben seinem langjährigen Coach Simone Vagnozzi, der bald von Darren Cahill abgelöst wird, gehören auch der Athletiktrainer Umberto Ferrara und der Physiotherapeut Andrea Cipolla zum Stab. Ein intensives, einstündiges Training mit dem argentinischen Nachwuchstalent Thiago Tirante (ATP 74) offenbarte jedoch einen kleinen Schönheitsfehler: Sinner klagte nach der Einheit über leichten Schmerz in der linken Schulter, was aber offenbar keine große Besorgnis auslöst.
Die Absenz eines Schlüsselrivalen: Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Abwesenheit von Carlos Alcaraz, der aufgrund einer Handgelenksverletzung sowohl in Barcelona als auch in Madrid ausfällt. Der Vergleich zwischen den beiden aufstrebenden Stars wird somit verschoben, doch sie werden sich zumindest bei der Gala der Laureus Awards treffen, wo beide um den Titel "Sportler des Jahres" konkurrieren.
Sinner, der im letzten Jahr aufgrund einer Sperre und im Vorjahr aufgrund einer Hüftverletzung in Madrid pausieren musste, scheint diesmal bestens vorbereitet und hochmotiviert. Er betont stets, dass er nicht für Rekorde spiele, sondern für seine eigene Geschichte – und mit jedem gewonnenen Titel schreibt er ein weiteres Kapitel. Die Entscheidung, auch Madrid in den Turnierplan aufzunehmen, trotz der potentiellen Belastung durch sechs aufeinanderfolgende Turniere, zeigt seinen unbändigen Ehrgeiz.
Sascha Zverev, die Nummer 2 der Setzliste, gilt als der größte Herausforderer. Der Deutsche gewann den Masters 1000 Titel bereits 2018 und 2021, doch gegen Sinner scheint er eine regelrechte Kryptonite zu haben: In den letzten acht Begegnungen konnte er nicht einen einzigen Satz gewinnen. Auch Lorenzo Musetti und Flavio Cobolli, zwei weitere italienische Hoffnungen, könnten für Sinner zu gefährlichen Gegnern werden.
Die Luft knistert vor Spannung. Kann Jannik Sinner die Historie für sich sprechen lassen und den fünften Masters 1000 Titel in Folge feiern? Die Antwort gibt ihm die Caja Mágica in Madrid.
