Sinner auf dem weg zum tennis-gott? entscheidung in madrid steht bevor!

Madrid fiebert! Jannik Sinner, der neue Weltranglisten-Erste, steht kurz vor einer historischen Saison. Kann er seine beeindruckende Form bestätigen und die Tenniswelt endgültig erobern? Seine Reise könnte ihn in die Tennis-Annalen eintragen – wenn er in Spanien und anschließend in Paris seine Hausaufgaben macht.

Die jagd nach dem grand slam: mehr als nur ein titel

Die jagd nach dem grand slam: mehr als nur ein titel

Es geht um mehr als nur um einen weiteren Titel. Sinner hat sich in eine exklusive Liga vorgekämpft, in der Novak Djokovic der unangefochtene König ist. Die „Großen Titel“ – die 15 prestigeträchtigsten Turniere des Tennis – sind das Ziel. Djokovic hat es geschafft, alle zu gewinnen. Sinner ist auf dem besten Weg, diesem Beispiel zu folgen. Ihm fehlen noch Roland Garros, Madrid und Rom, sowie ein potentieller Olympiasieg in zwei Jahren.

Seine Ankunft in Madrid am Samstagabend wird mit Spannung erwartet. Er wird sich dort mit den Gegebenheiten vertraut machen und dann entscheiden, ob er überhaupt am Turnier teilnimmt. Madrid war bisher kein Glücksort für den Italiener, ein Problem mit der Hüfte hatte 2024 bereits zu einem vorzeitigen Aus geführt. Doch der Gewinn würde nicht nur Punkte bringen, sondern vor allem einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere bedeuten: Niemand schaffte es zuvor, fünf Masters 1000-Turniere in Folge zu gewinnen. Djokovic selbst scheiterte 2015/2016 knapp daran.

Doch der Blick gilt bereits Paris. Neben dem Masters 1000 in Rom ist der French Open das nächste große Ziel für Sinner. Er wird dort mit sieben weiteren italienischen Spielern (plus zwei Damen) an den Start gehen und erstmals den „Whoop“-Bracellet nutzen dürfen, der ihm bei den Australian Open noch weggenommen wurde. Die Organisatoren in Paris haben die Technologie freigegeben und wollen sie auch in Wimbledon und den US Open weiter testen.

Die French Open präsentieren sich zudem mit einem neuen Rekord-Preisgeld: 61.723.000 Euro, was einem Anstieg von 9,53 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Selbst eine frühe Niederlage im Einzel wird sich mit 87.000 Euro lohnen. Für die Sieger sind es 2.800.000 Euro – eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Die Ära Sinner hat begonnen, und die Tenniswelt hält den Atem an.