Shaqiri-comeback? lichtsteiner hält tür für nati-rückkehr offen

Überraschend und doch nicht so überraschend: FC Basel-Trainer Stephan Lichtsteiner hält trotz des Rücktritts Xherdan Shaqiri weiterhin für eine Option im Schweizer Nationalteam. Die Meldung sorgt für Gesprächsstoff, insbesondere vor dem Heimspiel gegen die Young Boys.

Ein unerwarteter kandidat im blickpunkt

Während Murat Yakin beim letzten Zusammenzug keine Spieler des FC Basel berücksichtigt hatte – eine Entscheidung, die Lichtsteiner offenkundig missfallen hat – sieht der Coach nun deutliche Kandidaten für die Nationalmannschaft in seinem eigenen Kader. Neben Dominik Schmid und Becir Omeragic, die sich konstant gut präsentieren, sowie dem jungen Giacomo Koloto, der zwar noch Zeit braucht, steht auch Shaqiri auf Lichtsteiners Liste. Ein Name, der in der Fußballwelt für Aufsehen sorgt.

Shaqiri, der nach der EM 2024 überraschend für die Nationalmannschaft zurückgetreten war, glänzt in dieser Saison weiterhin mit großartigen Leistungen. Die Frage ist: Kann er Murat Yakin umdenken lassen? Die Tatsache, dass Lichtsteiner ihn explizit nennt, deutet zumindest auf eine gewisse Hoffnung hin – auch wenn Gespräche zwischen Shaqiri und Yakin derzeit ausbleiben und ein Start bei der WM somit ausgeschlossen ist.

Junge talente und etablierte kräfte

Junge talente und etablierte kräfte

Die Nennung von Schmid, Omeragic und Koloto zeigt, dass Lichtsteiner auch einen Blick auf die Zukunft wirft. Schmid und Omeragic sind feste Größen in der Basler Mannschaft und könnten durchaus in Yakins Überlegungen eine Rolle spielen. Koloto, der erst im vergangenen Herbst bei der U17-WM zum Einsatz kam, ist ein vielversprechendes Talent, das langsam herangeführt werden muss. Die Entscheidung liegt letztendlich bei Murat Yakin, der aktuell offenbar andere Spieler bevorzugt, wie das March-Aufgebot bereits verdeutlichte.

Doch eines ist klar: Xherdan Shaqiri, selbst wenn er nicht mehr die jüngste ist, besitzt immer noch das gewisse Etwas, das ein Spiel entscheiden kann. Ob er diesen Trumpf ausspielen wird, bleibt abzuwarten. Die Konkurrenz ist groß, aber Lichtsteiners Wort ist nicht zu unterschätzen. Die Frage ist nicht, ob Shaqiri zurückkehrt, sondern wann.