Sg flensburg-handewitt hofft auf vollen kader für duell gegen hannover
Die Handball-Bundesliga steht vor einem spannenden Samstagnachmittag, und für die SG Flensburg-Handewitt könnte es der Schlüssel zum weiteren Aufstiegskampf sein. Trainer Ales Pajovic blickt optimistisch auf das Auswärtsspiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf, nachdem die Mannschaft in den letzten Wochen mit einigen Personalausfällen zu kämpfen hatte.
Die recken unter druck – chance für die sg?
Hannover-Burgdorf steuert aktuell auf eine schwierige Phase zu und musste zuletzt fünf Niederlagen in Folge verkraften. Doch genau das sieht Pajovic als zusätzliche Motivation für den Gegner. “Sie sind sicher eine gefährliche Mannschaft. Sie wollen natürlich zurück in die Spur kommen und Punkte gewinnen“, so der SG-Coach. Die Flensburger müssen sich darauf einstellen, dass die “Recken“ mit aller Macht kämpfen werden, um den Abwärtstrend zu stoppen.
Nach dem souveränen 38:32-Sieg im Hinspiel der European League gegen Dänemark hofft die SG nun darauf, diese positive Energie mit ins niedersächsische Lager zu nehmen. Die Ausgangslage ist also vielversprechend, doch Pajovic mahnt zur Vorsicht: “Wir müssen uns auf uns konzentrieren und unsere Leistung bringen.”

Tempo und abwehr – flensburgs erfolgsrezept
Ein entscheidender Faktor für den Erfolg der SG Flensburg-Handewitt könnte ein vollständiger Kader sein. Pajovic äußerte seine Hoffnung, dass insbesondere Simon Pytlick, der am Dienstag noch nur wenig Einsatzzeit erhielt, am Wochenende wieder voll einsatzfähig sein wird. “Simon war schon voll im Training mit dabei. Hoffentlich können wir dann mit einem kompletten Kader in das Spiel gehen. Das würde mich sehr freuen, denn dann können wir unser Tempospiel halten.”
Besonders im Fokus steht die Abwehrarbeit. Die 6:0-Abwehr der Gastgeber stellt eine erhebliche Herausforderung dar. “Wir wissen, was kommt. Wir wollen in die letzten zwei Monate gehen und Spiel für Spiel zwei Punkte holen. Das ist eine schwere Aufgabe, trotzdem ist das klare Ziel zwei Punkte zu holen”, betonte Pajovic. Die SG muss hier eine deutliche Steigerung zeigen, um den Angriff der Recken zu neutralisieren und selbst im Gegenstoß gefährlich zu werden.
Die Handball-Bundesliga liefert am 27. Spieltag weitere spannende Duelle. Während die HSG Wetzlar und der TVB 1898 Stuttgart ein Unentschieden erreichten, setzte sich der VfL Gummersbach beim Bergischen HC durch. Das Spitzenspiel zwischen dem THW Kiel und dem TSV Eisenach verspricht ebenfalls ein hochklassiges Duell.
Die kommenden Aufgaben für die SG Flensburg-Handewitt sind ambitioniert, aber mit einem intakten Kader und einer konzentrierten Leistung ist der Erfolg durchaus im Bereich des Möglichen. Die Fans dürfen gespannt sein, ob die Flensburger in Hannover ihre Stärken abrufen und den wichtigen Sieg einfahren können.
