Sevilla-stars im wm-finale: sow erreicht jubiläum!

Die vierte und letzte Länderspielpause vor der Weltmeisterschaft ist zu Ende, und für die Spieler des Sevilla FC bedeutet das: Rückreise nach Spanien. Doch bevor es so weit ist, gab es einige bemerkenswerte Momente und eine interessante Beobachtung bezüglich der Fitness einiger Schlüsselspieler.

Einige profis ruhen sich aus, andere sind gefragt

Einige profis ruhen sich aus, andere sind gefragt

Wie bereits im vorherigen Abschlussturnier waren acht Spieler des Sevilla FC in die Dienste ihrer Nationalmannschaften berufen worden. Während im ersten Testspiel fast alle Einsatzzeit erhielten, saßen in der zweiten Begegnung gleich drei Leistungsträger auf der Bank: Torwart Odysseas Vlachodimos (Griechenland), Mittelfeldspieler Nemanja Gudelj (Serbien) und Stürmer Chidera Ejuke (Nigeria). Ein Zeichen, dass die Trainer der jeweiligen Nationalmannschaften die Belastung ihrer Profis im Auge behalten.

Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Norwegen und der Schweiz in Oslo endete übrigens torlos (0-0). Hier standen Orjan Nyland und Rubén Vargas von Beginn an auf dem Platz und spielten die erste Halbzeit durch. Djibril Sow, der bereits für sein Land einige Partien bestritten hat, kam nach der Pause ins Spiel und erreichte damit die beachtliche Marke von 50 Länderspielen für die Schweiz.

Akor Adams, der bereits am Freitag gegen den Iran mit einem Treffer überzeugt hatte, durfte auch im Spiel gegen Jordanien (2-2 in Antalya) von Beginn an ran. Bemerkenswert ist, dass er, anders als seine Teamkollegen, die vollen 90 Minuten auf dem Platz stand. Ein Fakt, der seinem neuen Trainer Luis García Plaza beim Sevilla FC möglicherweise nicht ganz gefallen wird, angesichts der anstehenden Saison.

Die Reise der internationalen Spieler zurück nach Sevilla soll zwischen dem Gründonnerstag und dem Karfreitag abgeschlossen sein. Überraschenderweise wird Gabriel Suazo, der seine Verpflichtungen als erster abgeschlossen hat, auch als letzter in die andalusische Hauptstadt zurückkehren. Der Chilene kommt von einer insgesamt 175-minütigen Einsatzzeit in den Spielen gegen Cabo Verde (4-2) und Neuseeland (4-1) und muss dafür eine beeindruckende Reise von 40.000 Kilometern aus Ozeanien antreten.

Die kommenden Tage werden zeigen, wie gut die Spieler erholt sind und ob sie die Strapazen der Länderspielpause unbeschadet überstanden haben. Denn die Saison in der spanischen Liga geht schnell weiter, und die Konkurrenz schläft nicht.